Falsche Vögel: Kraniche aus den USA werben für Mecklenburg-Vorpommern

| War noch was…? War noch was…?

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat im Rahmen einer neuen Kampagne mit Kranichen aus den USA auf einem Fotomotiv für sich geworben. Das bestätigte die Staatskanzlei am Donnerstag.

«Das Foto wurde dem Landesmarketing MV durch die beauftragte Agentur vorgeschlagen», teilte die Staatskanzlei mit. Das Thema war zuvor im Schweriner Landtag bei der Befragung der Landesregierung durch die FDP-Abgeordnete Sabine Enseleit aufgekommen.

Auf Kosten der Agentur sei das Foto ausgetauscht worden, hieß es. Das neue Motiv zeigt den Angaben zufolge Kraniche im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Die Werbekampagne mit Kosten in Höhe von mehr als 600.000 Euro machte die Landesregierung Ende des vergangenen Jahres öffentlich. Allein die Kreation, Grafik und agenturseitige Umsetzung kostete laut Regierung mehr als 80 000 Euro. Die Motive wurden vom Landesmarketing zusammen mit einer Rostocker Agentur entwickelt.

«Wir erzielen Wow-Effekte», gab sich Staatskanzleichef Patrick Dahlemann (SPD) damals überzeugt. Enseleit äußerte am Donnerstag: «Doch eine Qualitätsprüfung der Kampagne gab es offenbar nicht.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Deutsche Weininstitut lädt am 25. und 26. April 2026 zum 16. bundesweiten Weinwanderwochenende ein. Über 100 geführte Touren in fast allen deutschen Anbaugebieten bieten Einblicke in den regionalen Weinbau.

Ein Gastwirt wird in Würzburg in seinem Lokal erschossen. Ein Gericht verurteilt mehr als zwei Jahrzehnte später ein Vater-Sohn-Duo - und das muss sich nun mit der Entscheidung abfinden.

Drei Monate nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten kommt die Erstattung der Hotelkosten von Betroffenen langsam voran. Von 2.881 gestellten Anträgen wurden inzwischen etwa 700 ausgezahlt oder positiv beschieden.

Ein Schluck aus der falschen Flasche: In einem Schnellrestaurant in Kassel bekam ein Kleinkind Desinfektionsmittel statt Wasser. Die Staatsanwaltschaft ermittelte – was kam dabei heraus?

Ein Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nun hat im Frankfurter Landgericht ein aufwendiger Indizienprozess gegen den 60-Jährigen begonnen.

Ochsenknecht war ohne Verurteilung davongekommen. Das könnte nur ein vorläufiger Schlussstrich gewesen sein: Für die Staatsanwaltschaft ist die Causa rund um eine Hotelrechnung noch nicht erledigt.

Eine aktuelle Analyse bewertet 633 deutsche Rastmöglichkeiten auf Basis von Google-Rezensionen. Während ostdeutsche Bundesländer und inhabergeführte Betriebe Spitzenplätze belegen, bilden Standorte in Ballungsräumen häufig das Ende der Skala.

Mit einem vergifteten Döner soll eine 35-Jährige versucht haben, ihren Stiefvater zu töten. Wegen versuchten Mordes muss sich die Frau nun in einem Berufungsverfahren von Mittwoch an vor dem Landgericht Zwickau verantworten.

Vogel-Schwärme, Hängebrücken, Spinnen: Phobien können stark einschränken - und auch Urlaubsfreude trüben. Wie Betroffene lernen, wieder neue Orte zu entdecken.

Kamelmilch, geräucherter Dattelhonig und Polenta: Mit dieser ungewöhnlichen Eis-Kreation holt Thomas Micolino einen Kreativ-Preis in Las Vegas. Wonach schmeckt denn so ein Eis?