Festnahme auf Kreta: Hotelangestellter mit Terror-Ausbildung?

| War noch was…? War noch was…?

Die griechischen Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben eine mutmaßliche Terrorzelle aufgedeckt. Im Zuge der Ermittlungen wurde auf Kreta ein 37-jähriger Mann palästinensischer Herkunft festgenommen.

Wie die Polizei in Athen mitteilte, wird ihm die Mitgliedschaft in der islamistischen Hamas und die Planung von Terroranschlägen vorgeworfen. 

Verbindungen nach Zypern

Der Verdächtige soll Verbindungen zu zwei kürzlich auf Zypern festgenommenen Palästinensern haben. Die drei sollen nach Angaben der Ermittler eine gemeinsame Ausbildung im Umgang mit Sprengstoffen erhalten haben, teilte die Polizei weiter mit. 

Der 37-Jährige war den Angaben zufolge vor etwa einem Jahr nach Griechenland gekommen und hatte dort Asyl erhalten. Zuletzt arbeitete er saisonal in einem Hotel in Agios Nikolaos auf Kreta. Dort legt immer wieder ein Kreuzfahrtschiff mit Touristen an, die aus Israel stammen, berichteten örtliche Medien. 

Nachdem Hinweise auf eine mögliche Hamas-Mitgliedschaft aufgetaucht waren, wurde der Mann nach Medienberichten mehrere Tage lang überwacht. Der Festgenommene soll einem Staatsanwalt vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an, teilte die Polizei mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.