Feuer in Restaurant in Rahden: Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Das teilten die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei Bielefeld in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben

Nach Angaben der Ermittler verschafften sich bislang unbekannte Täter in der Nacht vom 11. auf den 12. April Zutritt zu dem Gebäude in der Steinstraße. Dort legten sie laut Mitteilung mehrere Brände im Bereich eines Restaurants im Erdgeschoss sowie im Keller.

Der Brand wurde um 00:38 Uhr der Polizei gemeldet. Die Feuerwehr konnte die Feuer löschen. Zu den Hintergründen der Tat machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben.

Acht Bewohner rechtzeitig evakuiert, keine Verletzten

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, konnten die acht Bewohner des Hauses rechtzeitig evakuiert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde keine Person verletzt.

Die Ermittlungen werden von Beamten der Polizei Bielefeld unter der Leitung von Erstem Kriminalhauptkommissar Markus Mertens geführt. Beteiligt sind auch Kräfte der Kreispolizeibehörde Minden.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Personen, die im Zeitraum zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr am 12. April 2026 verdächtige Beobachtungen im Bereich der Steinstraße gemacht haben.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 des Polizeipräsidiums Bielefeld sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen, wie die Behörden mitteilen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.