Frank Zander: Foodtrucks für Obdachlose statt Weihnachtsfeier im Estrel-Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Das große Gänsekeulen-Essen samt Weihnachtsfeier für Obdachlose fällt zwar in diesem Jahr wegen Corona aus, doch der Berliner Entertainer Frank Zander (78) will trotzdem helfen. Zander und seine Familie unterstützen Foodtrucks für Obdachlose und Bedürftige von Caritas und Diakonie mit 40.000 Euro.

«Es ist ein tolles Gefühl, dass es mit der Hilfe weitergehen kann», sagte Zander der Deutschen Presse-Agentur. Das Geld wäre demnach normalerweise in die Weihnachtsfeier im Estrel-Hotel geflossen. In der Woche vor Weihnachten wollen Zander und Helfer auch Geschenke verteilen. 

Er freue sich, dass er bereits so lange von Sponsoren unterstützt werde. «Wir sind eben immer da und helfen nicht nur einmal. Die Firmen und andere Sponsoren wissen das», so Zander. Normalerweise veranstalten die Zanders mit Hilfe hunderter Ehrenamtlicher jährlich eine Weihnachtsfeier für etwa 3.000 Obdachlose und Bedürftige im Estrel-Hotel Berlin. In diesem Jahr wäre es die 26. Feier gewesen.

«Die Idee mit den Foodtrucks hatte mein Sohn Marcus», erzählt Zander. «Ich bin sehr sozial, weiß eigentlich nicht, woher ich das habe. Aber ich sehe, dass das Geld ungerecht verteilt ist», sagte Zander über seiner Motivation. 
 

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.