Frankfurter Mook-Gruppe überführt Zechpreller mit Social Media

| War noch was…? War noch was…?

Die Mook-Gruppe, die hochwertige Restaurants wie Zenzakan, Ivory Club, Mon Amie Maxi und das M-Steakhouse betreibt, hatte es jüngst mit Gästen zu tun, die, ohne zu bezahlen, die Restaurants verließen. Da die Fahndung der Polizei ergebnislos blieb, nahmen die Gastronomen die Sache selbst in die Hand – mit Erfolg.

Die Mook-Gruppe berichtete, dass sie wiederholt von Zechprellerei betroffen gewesen sei. Im November 2025 hieß es, zwei Personen hätten nach ihrem Besuch die Lokalität ohne Bezahlung verlassen, was die Gruppe als mangelnde Wertschätzung gegenüber der "ehrlicher und handwerklich seriös arbeitender Speisegastronomie" wertete. Die Vorgänge seien auf Video dokumentiert worden.

Nach einem weiteren Vorfall, bei dem die polizeiliche Fahndung trotz "kristallklarer Videoaufnahmen der Täter" ausblieb, traf die Mook-Gruppe eine eigenständige Entscheidung die Fotos der beiden Täter auf ihrem Social-Media-Account.

Identifizierung und Zahlung innerhalb einer Stunde

Die Veröffentlichung führte zu einer schnellen Reaktion. Innerhalb einer Stunde seien die betreffenden Personen identifiziert und von der Mook-Gruppe kontaktiert worden. Der offene Betrag sei dann noch am selben Tag per Echtzeitüberweisung beglichen worden. Die Gruppe bezeichnete das rasche Ergebnis als Erfolg und bedankte sich bei der Community für die Hilfe bei der Identifizierung.

Eine Entschuldigung der Zechpreller sowie die Zahlung eines Trinkgeldes blieben laut Mitteilung aus. Die Mook-Gruppe betreibt neben den genannten Restaurants auch Event- und Private-Dining-Locations und gilt als wichtiger Akteur in der deutschen Fine-Dining-Szene.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder geht es auch immer wieder um die lange Vorgeschichte der Tat. Gab es schon 2022 einen Entführungsversuch? Dazu sagte nun ein Privatdetektiv aus.

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.