Fußball-WM in Katar: Beduinen-Zelte statt Hotels für Besucher

| War noch was…? War noch was…?

Derzeit laufen die Planungen für die Fußball-WM in Katar auf Hochtouren. Doch schon jetzt ist klar, dass die Unterbringungsmöglichkeiten in dem kleinen Golfstaat begrenzt sind. Ein neuer Vorschlag des Organisationskomitees: Beduinen-Zelte ohne Klimaanlagen.

„Da ist echtes Camping […] wir sollten die Menschen auch die Erfahrung der Wüste in einem Zelt in Manier der Beduinen machen lassen“, wird Omar al-Jaber aus dem leitenden Supreme Commitee in der Berliner Zeitung zitiert. Die Pläne sollen in den nächsten zwei Wochen beraten werden. Laut der Zeitung seien Zelte vorgesehen, die zwar über Strom und Wasser verfügen, allerdings keine Klimaanlage besitzen.

 

Weil öffentlich immer wieder über die mögliche Überforderung der katarischen Hotelbranche während der WM spekuliert wird, versicherte al-Jaber zudem, dass das Land über 100.000 Hotelzimmer während der WM anbieten könne. Für ausländische Touristen seien Quartiere in Fandörfern, Appartementanlagen und Hütten geplant. Außerdem sollen Fans auf zwei Hotelschiffen untergebracht werden.

Weil es trotzdem zu voll werden könnte, gibt es sogar Vereinbarungen mit benachbarten Golfstaaten. Laut Berliner Zeitung seinen täglich bis zu 160 Pendelflüge vereinbart worden, mit denen ausländische WM-Besucher zu gebuchten Spielen eingeflogen werden sollen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.