Fußball-WM in Katar: Beduinen-Zelte statt Hotels für Besucher

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Derzeit laufen die Planungen für die Fußball-WM in Katar auf Hochtouren. Doch schon jetzt ist klar, dass die Unterbringungsmöglichkeiten in dem kleinen Golfstaat begrenzt sind. Ein neuer Vorschlag des Organisationskomitees: Beduinen-Zelte ohne Klimaanlagen.

„Da ist echtes Camping […] wir sollten die Menschen auch die Erfahrung der Wüste in einem Zelt in Manier der Beduinen machen lassen“, wird Omar al-Jaber aus dem leitenden Supreme Commitee in der Berliner Zeitung zitiert. Die Pläne sollen in den nächsten zwei Wochen beraten werden. Laut der Zeitung seien Zelte vorgesehen, die zwar über Strom und Wasser verfügen, allerdings keine Klimaanlage besitzen.

 

Weil öffentlich immer wieder über die mögliche Überforderung der katarischen Hotelbranche während der WM spekuliert wird, versicherte al-Jaber zudem, dass das Land über 100.000 Hotelzimmer während der WM anbieten könne. Für ausländische Touristen seien Quartiere in Fandörfern, Appartementanlagen und Hütten geplant. Außerdem sollen Fans auf zwei Hotelschiffen untergebracht werden.

Weil es trotzdem zu voll werden könnte, gibt es sogar Vereinbarungen mit benachbarten Golfstaaten. Laut Berliner Zeitung seinen täglich bis zu 160 Pendelflüge vereinbart worden, mit denen ausländische WM-Besucher zu gebuchten Spielen eingeflogen werden sollen.


 

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