Gepanschter Alkohol: Touristen in Laos gestorben

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Konsum von mutmaßlich gepanschtem Alkohol im südostasiatischen Laos sind Medienberichten zufolge mehrere Touristen ums Leben gekommen. Sie sollen demnach mit Methanol versetzten Alkohol in einer Bar im Touristenort Vang Vieng nördlich der Hauptstadt Vientiane getrunken haben. Mindestens 10 weitere Menschen leiden demnach an Vergiftungserscheinungen.

Unter den Opfern ist australischen Medien zufolge eine 19-jährige Australierin. Sie sei mehrere Tage nach einem Barbesuch in Vang Vieng in einem thailändischen Krankenhaus gestorben, hieß es unter Berufung auf die Familie der Frau. «Das ist die schlimmste Angst aller Eltern und ein Alptraum, den niemand ertragen sollte», sagte Australiens Premier Anthony Albanese nach Angaben der Nachrichtenagentur AAP.

Wie australische Medien berichteten, starben mindestens drei weitere Touristen nach dem Konsum von Alkohol in Vang Vieng. Der US-Sender CBS News berichtete unter Berufung auf das Außenministerium der USA über den Tod eines US-Bürgers. Das dänische Außenministerium hatte am Dienstag den Tod zweier Däninnen bestätigt. Über die Todesursache der drei Touristen wurden keine Angaben gemacht.

Wenn die Destillation nicht richtig durchgeführt wird, ist selbst gebrannter Alkohol oft mit Methanol versetzt. Der Stoff ist giftig und kann zu Blindheit oder in größeren Mengen sogar zum Tod führen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.