Gericht verbietet illegal betriebene Beachbar in Greven an der Ems

| War noch was…? War noch was…?

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen darauf gepocht, dass Naturschutzbelange eingehalten und über Kultur und Freizeit stehen müssen. Am Montag informierte das OVG darüber, dass die Nutzung einer Beachbar in den Auen der Ems in Greven im Kreis Steinfurt untersagt werden muss.

Die Beachbar liegt in einem Naturschutzgebiet. Bereits das Verwaltungsgericht Münster hatte einem Antrag des NABU (Naturschutzbund) stattgegeben und einen Verstoß gegen Verbote im geltenden Landschaftsplan festgestellt. Dem schloss sich das OVG an. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Zur Begründung führt das OVG aus, dass die Stadt Greven keine Gründe vorgetragen habe, die Entscheidung aus der Vorinstanz aufzuheben. Das Verwaltungsgericht hatte festgestellt, dass die Beachbar illegal betrieben werde und dass dies der Stadt auch zweifelsfrei bewusst sei.

Anfang Juni hatte das OVG bestätigt, dass Konzerte auf der Rhein-Insel Grafenwerth verboten bleiben. Die Insel in Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis liegt in einem Naturschutzgebiet. Der Bund (Bund für Umwelt und Naturschutz) hatte sich gegen drei Konzerte über Pfingsten gewandt und in einem Eilverfahren Recht bekommen. Sowohl Verwaltungsgericht als auch OVG sahen bei der Erlaubnis der Konzerte Verstöße gegen umweltbezogene Rechtsvorschriften.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.