Großeinsatz in Düsseldorfer Hotel: Verabredung zum Verbrechen

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Großeinsatz von Spezialkräften in einem Düsseldorfer Hotel ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Verabredung zu einem Verbrechen. Zwar habe sich die Waffe des 40-Jährigen, der wegen der Sache in Untersuchungshaft sitzt, als Schreckschusswaffe entpuppt, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag. In seinem Hotelzimmer sei aber auch eine größere Menge scharfer Munition entdeckt worden.

Außerdem entdeckten die Einsatzkräfte in dem Zimmer Schriftstücke, die auf eine Gefährdung bestimmter Personen schließen ließen. Diese seien noch in der Nacht zum Samstag von der Polizei kontaktiert und gewarnt worden.

Zu den Hintergründen hielten sich die Ermittler weiter bedeckt. Auch wollten sie nicht sagen, wie viele Menschen von ihnen gewarnt werden mussten. Ebenso wenig teilten sie mit, um welche Art von Verbrechen es geht, die verabredet worden sein sollen.

Am Donnerstag gaben sie lediglich die Staatsangehörigkeit des Festgenommenen preis. Er soll nicht vorbestraft, aber dennoch polizeibekannt sein. Die Polizei hatte ein enormes Aufgebot an Spezialeinheiten in Bewegung gesetzt, weil eine «akute Gefahrenlage» zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte.

Mehrere Spezialeinsatzkommandos rückten an und durchkämmten mit zahlreichen Beamten stundenlang das geräumte Gebäude. Auch ein Panzerwagen fuhr vor. Die umliegenden Straßen waren weiträumig abgesperrt worden.

Das Hotel konnte erst am Montagmorgen wieder öffnen. Aufgrund des Polizeieinsatzes hätten am Freitag etwa 550 Gäste das Hotel verlassen müssen. Sie seien in umliegenden Hotels untergekommen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.

Seit Tagen ist die Feuerwehr in Westfrankreich im Dauereinsatz, um den riesigen Waldbrand bei Bordeaux zu löschen. Ein Koch will in der Krise helfen. Was er mit seinen Gerichten bewirkt.

Akribisch plant ein Mann die Ermordung seiner Frau: Er recherchiert im Internet, bucht ein Zimmer in einem Frankfurter Hochhaushotel und lügt ihr vor, die Beziehung retten zu wollen.

Restaurants, Imbisse und Kantinen haben die Lebensmittelkontrolleure im Südwesten im vergangenen Jahr kontrolliert - aber auch das Trinkwasser, Nahrungsergänzungsmittel, Tabakprodukte. Was die Prüfer dabei entdeckt haben - und welche Folgen das für die Betroffenen hatte.

Noch dauert es, bis Pilze in Massen sprießen. Um die Vorfreude zu steigern, könnten sich Sammlerinnen und Sammler aber schon vorbereiten. Ein Pilzberater erzählt, was in wenigen Wochen wichtig ist.

Nach seiner Klage gegen die Vergabe von Festzelten auf dem Oktoberfest hat Alexander Egger nach eigenen Angaben mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch seine Familie, Mitarbeiter und Lieferanten seien betroffen.

Mitten in der Nacht müssen Hotelgäste das historische Schloss Wallhausen verlassen. Stunden später dauern die Löscharbeiten noch an. Wie groß die Schäden sind und was bislang bekannt ist.