Hotel in Berlin Lichtenberg mit Anti-AfD-Sprüchen beschmiert

| War noch was…? War noch was…?

In Berlin-Rummelsburg ist in der vergangenen Nacht das Hotel Victoria beschädigt worden. Unbekannte Täter sprühten an das Gebäude in der Kaskelstraße zweimal den Schriftzug «NO AFD», wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Demnach schlugen die Täter ein Loch in die Glaseingangstür des Hotels und entleerten einen Feuerlöscher ins Innere des Gebäudes. Außerdem warfen sie mit Farbe gefüllte Glasbehälter gegen die Fassade. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt ermittelt.
 

Laut einem Bekennerschreiben auf der linken Internet-Plattform Indymedia soll sich die Attacke gegen die Besitzerin und einen geplanten AfD-Landesparteitag gerichtet haben. Die Polizei äußerte sich zu dem Schreiben zunächst nicht. «Es werde in alle Richtungen ermittelt», sagte ein Sprecher. Wie die «Berliner Morgenpost» berichtete, betreibt die Besitzerin des Hotels auch einen Veranstaltungsraum in Kaulsorf. Diesen habe sie demnach dem Berliner Landesverband der AfD für ihren Landesparteitag am kommenden Wochenende vermietet. In dem Raum hätten bereits vergangene Woche Unbekannte randaliert.

Im Januar hatte die Berliner AfD den Landesparteitag zum dritten Mal innerhalb weniger Monate abgesagt und das mit fehlenden Räumlichkeiten begründet. Damals hatte der Vermieter der Räume den Vertrag gekündigt und mitgeteilt, er und ein Mitarbeiter seien wegen der geplanten AfD-Veranstaltung bedroht worden. (dpa)

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.