Im Hilton-Hotel: Night-Manager leckt Füße von schlafendem Gast  

| War noch was…? War noch was…?

Diese Nacht wird ein Gast im Hilton-Hotel in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee wohl nicht so schnell vergessen. Wie mehrere Medien berichten, soll er von einem Nachtmanager geweckt worden sein, weil dieser in sein Zimmer einbrach und an seinen Zehen leckte.

Wie INSIDER berichtet, soll sich der Vorfall bereits am 30. März ereignet haben. Damals befand sich das spätere Opfer – ein Mann aus Texas – auf einer Business-Reise in Nashville, als er am Abend in seinem Hotelzimmer ins Bett ging. Um 5 Uhr morgens soll sich der Hotelangestellte David Neal mit einer Schlüsselkarte Zugang zum Zimmer verschafft haben. Wie es in dem Bericht weiter heißt, soll der Gast kurze Zeit später wachgeworden sein, weil der Hotelangestellte an seinen Zehen „lutschte“. Der Gast sei daraufhin schreiend aufgesprungen und habe den Eindringling zur Rede gestellt. Schließlich erkannte der Gast den Mann sogar wieder, da dieser eine Hoteluniform trug und am Vortag den Fernseher im Hotelzimmer repariert haben soll.

Mittlerweile wurde David Neal von der Polizei verhaftet, doch der Mann gibt sich unschuldig. Der Polizei gegenüber gestand er zwar, das Hotelzimmer betreten zu haben. Allerdings nur, weil er angeblich Brandgeruch bemerkt habe und im Zimmer nachsehen wollte. Warum er den Sicherheitsdienst nicht informiert habe, konnte Neal nicht erklären.

Michelle Myers, eine Sprecherin der Hilton. Corporation, sagte gegenüber Nashville News Channel 5, dass das Hilton Nashville Downtown ein unabhängiges Hotel sei, das von einer dritten Partei betrieben werde. „Kein Hilton-Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter in diesem Hotel. Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität und Hilton nimmt Angelegenheiten wie diese sehr ernst“, so Myers.

In einer Erklärung des Managers des Hilton Nashville Downtown heißt es laut News Channel 5: „Die Sicherheit unserer Gäste und Teammitglieder hat für uns höchste Priorität. Wir arbeiten eng mit dem Metropolitan Nashville Police Department zusammen, und es gehört zu unseren Unternehmensrichtlinien, dass wir uns nicht zu laufenden Ermittlungen äußern.“

Der Gast aus Texas soll noch immer von dem nächtlichen Übergriff traumatisiert sein. „Ehrlich gesagt habe ich Schlafprobleme, ich mache eine Art PTSD durch und spreche mit einem Therapeuten“, sagte er gegenüber News Channel 5. „Ich fühle mich immer noch nicht sicher in meinem eigenen Haus.“

David Neal muss wegen schweren Einbruchs und Körperverletzung verantworten. Er wurde gegen eine Zahlung von 27.000 US-Dollar aus dem Gefängnis entlassen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.