Innegrit Volkhardt: Prominente haben Angst, Falsches zu tun

| War noch was…? War noch was…?

Prominente sind aus Sicht der Direktorin des Hotels «Bayerischer Hof» in München heute viel mehr auf ihre Privatsphäre bedacht als noch vor Jahren. «Früher wollten Prominente, dass in den Zeitungen über sie geschrieben wird, sie also in den Klatschspalten stehen», sagte die Chefin des Hauses, Innegrit Volkhardt, der «Augsburger Allgemeinen» (Montag). «Heute erleben wir das genaue Gegenteil: Jeder hat Angst, etwas Falsches zu sagen oder zu tun. So ziehen sich die Prominenten vielfach zurück und lassen lieber keine Presse zu.»

In dem Hotel kommen nicht nur regelmäßig Staatsgäste aus aller Welt bei der Münchner Sicherheitskonferenz unter, sondern auch viele Stars wie die Rolling Stones zählten laut Volkhardt bereits zu den Gästen. Ein Mitglied der Band blieb der Hotel-Chefin ganz besonders in Erinnerung: «Der leider 2021 verstorbene Schlagzeuger Charlie Watts hat mich enorm beeindruckt: Er hinterließ sein Zimmer so aufgeräumt und ordentlich, als wäre er nie da gewesen.» Obwohl er im Zimmer übernachtet habe.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.