Innegrit Volkhardt: Rockstars als Gäste im Hotel besser als ihr Ruf

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Rockbands sind als Gäste nach Ansicht von Hotelchefin Innegrit Volkhardt besser als ihr Ruf. «Man kann nicht sagen, dass das eine Gruppe ist, die auffällt», sagte die Chefin des Münchner Nobelhotels Bayerischer Hof der Deutschen Presse-Agentur. Dass mal ein Hotelzimmer demoliert werde, sei immer schon «eher die Ausnahme» gewesen und komme bei Musikern nicht häufiger vor als bei anderen Berufsgruppen.

Vor 20 Jahren, am 1. Dezember 2002, machte Oasis mit einer legendären Schlägerei im Nachtclub des Bayerischen Hofes Schlagzeilen. «Englische Rockband Oasis nach Schlägerei in München festgenommen», hieß es damals im offiziellen Polizeibericht. Frontmann Liam Gallagher verlor zwei Schneidezähne und landete eine Nacht in Polizeigewahrsam.

«Das war schon ein wildes Aufeinander zwischen Oasis und der italienischen Gruppe», sagte Volkhardt rückblickend. Sie war damals im Urlaub, wie sie sagt. Aber danach habe sie sich die Videos der Überwachungskamera angeschaut. «Man hat da auf der Kamera nur einen großen Haufen gesehen.» Wie die Polizei berichtete, war sogar ein über fünf Kilo schwerer Absperrpfosten des Hotels im Spiel. Hausverbot haben die Musiker, deren Band sich 2009 trennte, aber im Bayerischen Hof nicht. «Die waren nicht allein schuldig», sagte Hotelchefin Volkhardt. «Wir würden sie natürlich wieder nehmen.»


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