Kiloweise Opium in Nähmaschinen: Gastronom verurteilt

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Schmuggel von mehreren Kilo Opium im Sockel von Nähmaschinen hat das Landgericht Bonn einen 46 Jahre alten Mann zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der ehemalige Gastronom sei wegen Beihilfe zum Drogenhandel und versuchten Besitzes von Drogen schuldig gesprochen worden, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Der Mann war einst von einem befreundeten Geschäftsmann gebeten worden, elf Kisten mit irakischen Spezialnähmaschinen für Brautkleider bei einer Bonner Speditionsfirma abzuholen und nach Köln zu bringen. Als Kurierlohn sollen ihm 500 Euro versprochen worden sein. Der Spediteur hatte jedoch über den irakischen Zoll einen Hinweis bekommen, dass sich in der Ladung eine große Menge Opium befinde. Er wandte sich daher an den deutschen Zoll.

Die Fahnder hatten die illegale Füllung aus den Nähmaschinen entnommen und konfisziert - und dem Angeklagten eine Falle gestellt. Nachdem er die elf Kisten in seinem Auto verstaut und das Gelände verlassen hatte, wurde er schnell gestoppt.

Der nicht vorbestrafte Vater erklärte im Prozess, er habe gewusst, dass es sich um Opiumschmuggel gehandelt habe. Wegen «Stress» mit dem Restaurant und finanzieller Probleme habe er das Kurierangebot angenommen - «mit Bauchschmerzen». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In einem Gastronomiebetrieb in der Konstanzer Bahnhofstraße ist es zu einem Brand in der Lüftungsanlage und einem Anbau im Küchenbereich gekommen. Alle Personen konnten den Gastronomiebetrieb und die angrenzenden Gebäude unverletzt verlassen.

Der Streit um die Umgestaltung von Figuren auf dem Oktoberfest spitzt sich zu. Aus Protest gegen aus ihrer Sicht erfolgte „Zensurmaßnahmen“ will ein Teil der Schausteller den traditionellen Wiesn-Rundgang boykottieren. Die Stadt München bedauert die Absage.

René Dost ist als Influencer und «XXL-Schnitzelkönig» erfolgreich. Nun zieht Brandenburgs schrillster Gastronom in den «Big Brother»-Container ein. Wovor hat er Bedenken?

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.

Wer in Amberg in der Oberpfalz mit dem Auto unterwegs ist, sollte aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts besteht nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. 

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Bei einem Brand in einem Gastronomiebetrieb am Wiesbadener Kochbrunnenplatz ist ein Beschäftigter verletzt worden. Nach einem Bericht des Wiesbadener Kuriers handelt es sich bei dem betroffenen Restaurant um das Café del Sol.

In einem leerstehenden Hotel in Bad Lauterberg im Harz ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das in der Vergangenheit mit einer Gruppierung der sogenannten Reichsbürger in Verbindung stand.

Traf sich Christina Block kurz vor der Entführung zum Jahreswechsel 2023/24 mit den maskierten Tätern? Diese Frage bestimmt auch den Endspurt des Prozesses. Es fallen scharfe Worte.