Klägerin fordert 1,5 Millionen Dollar nach Sturz wegen Kartoffelpüree in Outback-Steakhouse

| War noch was…? War noch was…?

Eine 56-jährige Frau aus dem US-Bundesstaat Virginia hat die Restaurantkette Outback Steakhouse auf 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagt. Nach Angaben der Klägerin soll sie im Mai 2023 in einer Filiale in Sterling, Virginia, auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht sein und dabei schwere Verletzungen erlitten haben.

Wie die US-Nachrichtenseite CBS News berichtet, wurde die Klage zunächst beim Bezirksgericht von Loudoun County eingereicht und im Juli 2025 an ein Bundesgericht verwiesen. Die Klägerin Tracy Renshaw wirft dem Unternehmen vor, seiner Pflicht zur Gewährleistung einer sicheren Umgebung für Gäste nicht nachgekommen zu sein.

Klägerin schildert Sturz auf verschüttetem Kartoffelpüree im Restaurant

Laut Klageschrift befand sich Renshaw auf dem Weg zur Toilette, als sie auf eine rutschige Substanz trat. Dabei habe es sich offenbar um Kartoffelpüree gehandelt. Die Frau sei gestürzt und mit dem Gesicht auf dem harten Boden des Restaurants aufgeschlagen.

Nach Angaben der Klägerin sei die verschüttete Speise über einen längeren Zeitraum auf dem Boden verblieben. Zudem habe das Restaurant Gäste nicht auf die mögliche Gefahrenstelle hingewiesen. In der Klage wird die Situation als „unangemessen gefährlich“ beschrieben.

Klage wirft Restaurantkette Fahrlässigkeit bei Gefahrenbeseitigung vor

Die Klägerin macht geltend, die Restaurantkette habe ihre Sorgfaltspflichten verletzt. In der Klageschrift heißt es, das Unternehmen habe „eine rutschige fremde Substanz auf dem Boden verbleiben lassen“, diese nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums entfernt und Gäste nicht vor der Gefahrenstelle gewarnt.

Nach Angaben von CBS News reagierte Outback Steakhouse zunächst nicht auf Medienanfragen zu dem Verfahren. In dem Verfahren weist das Unternehmen die Vorwürfe nach den vorliegenden Berichten zurück.

Klägerin macht dauerhafte Verletzungen und Kosten geltend

Renshaw erklärt, sie habe durch den Vorfall erhebliche Schmerzen sowie schwere und dauerhafte Verletzungen erlitten. Konkrete Angaben zu Art und Umfang der Verletzungen werden in den vorliegenden Gerichtsunterlagen laut den Berichten nicht gemacht.

Darüber hinaus macht die Klägerin geltend, dass ihre Arbeitsfähigkeit infolge des Unfalls eingeschränkt sei. Außerdem seien ihr medizinische Behandlungen und Krankenhauskosten entstanden. Mit der Klage fordert sie deshalb Schadenersatz in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar, was umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro entspricht.

Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe sorgen in den USA regelmäßig für öffentliche Aufmerksamkeit. Über die Vorwürfe im vorliegenden Fall muss nun das zuständige Gericht entscheiden.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


Zurück

Vielleicht auch interessant

B&B Hotels hat in der Mewa Arena in Mainz den ersten Dreamers Cup veranstaltet. Das kombinierte Fußballturnier und Sommerfest erbrachte Spenden in Höhe von insgesamt über 66.000 Euro für soziale Einrichtungen.

Mit detailreicher Küchenaction überzeugte die Disney+-Serie «The Bear» Fans und Kritiker zugleich. Nun kehren Jeremy Allen White & Co. ein letztes Mal an den Herd zurück. Was Fans davor wissen müssen.

Unbekannte Täter sind in ein Hotel in Baden-Baden eingebrochen und haben einen Tresor mit Bargeld und Tickets entwendet. Zum Abtransport nutzten sie einen Sackkarren. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Mitten in der Nacht rollen Diebe einen ganzen Hotel-Tresor auf einem Sackkarren aus dem Gebäude. Wie konnten sie unbemerkt bleiben - und was war im Tresor?

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.