Kleinkind trinkt Desinfektionsmittel in Schnellrestaurant - Ermittlungen beendet

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Nach dem Vorfall um ein Kleinkind, das im November 2025 in einem Kasseler Schnellrestaurant Desinfektionsmittel statt Wasser getrunken hatte, sind die Ermittlungen abgeschlossen. Das Verfahren gegen einen Mitarbeiter sei eingestellt worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel mit. Das damals zweijährige Kind hatte aus einer Wasserflasche getrunken, die Bestandteil eines Kindermenüs ist.

Der Staatsanwaltschaft zufolge sei überschüssiges Desinfektionsmittel möglicherweise von einer Reinigungskraft in eine leere Getränkeflasche gefüllt worden. Die Flasche habe sich zunächst abseits des Verkaufsbereichs in einem Büro der Filiale im Stadtteil Bettenhausen befunden und sei später in den Verkauf gelangt.

Genauer Ablauf bleibt unklar

Laut Staatsanwaltschaft Kassel lasse sich der genaue Ablauf nicht mehr vollständig rekonstruieren. Ein Mitarbeiter könne nach Einschätzung der Ermittler eine Mitverantwortung tragen. Das Verfahren gegen ihn sei jedoch eingestellt worden. 

Das Kind habe damals einen Schluck aus der Flasche genommen, den Inhalt jedoch sofort wieder ausgespuckt, hieß es weiter. Über ein kurzfristiges Unwohlsein hinaus seien keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt worden. Nach Polizeiangaben war das Kind vor Ort in einem Rettungswagen behandelt und danach wieder entlassen worden. (dpa)


 

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