Körperverletzung auf der Wiesn? Ermittlungen gegen FDP-Politiker Dietmar Brockes

| War noch was…? War noch was…?

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Dietmar Brockes (FDP) wegen eines Vorfalls auf der Wiesn. Das Verfahren sei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung eingeleitet worden, teilte eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage mit. Das Landtagspräsidium sei wegen der Abgeordnetenimmunität informiert worden, die Widerspruchsfrist sei abgelaufen. Zuvor hatte der «Spiegel» berichtet.

Hintergrund ist ein Vorfall auf dem Münchner Oktoberfest. Nach früheren Angaben von Brockes hätten zwei Täter, eine Frau und ein Mann, versucht, sein Mobiltelefon zu stehlen. Er habe sie auf frischer Tat ertappt, zur Rede gestellt und zur Beweissicherung fotografiert.

Bei dem Versuch des Duos, das Foto zu löschen, sei es zu einem Handgemenge gekommen, in dessen Verlauf er «die weibliche Person mit der flachen Hand im Gesicht berührt» habe. Brockes hatte damals mitgeteilt, dass er seinerseits Strafanzeige wegen versuchten Diebstahls gestellt habe.

Brockes bestätigte über seinen Anwalt die Aufnahme der Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Körperverletzung. Er begrüße, dass die Geschehnisse einer objektiven Aufklärung und Bewertung unterzogen würden. Weitere Angaben zur Sache wollte er «aus Respekt vor der ermittelnden Staatsanwaltschaft» nicht mitteilen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.