Mann droht mit Handgranate - Polizei schießt

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Großeinsatz der Polizei in Bielefeld-Sennestadt hat sich der Verdacht bestätigt, dass der 62-Jährige eine echte Handgranate bei sich trug. Spezialkräfte stellten den Sprengkörper sicher, wie die Polizei am Abend mitteilte. Die Einsatzkräfte hatten den Mann zuvor mit Schüssen gestoppt und festgenommen. Er sei nicht in Lebensgefahr und werde weiterhin im Krankenhaus behandelt.

Am Mittag hatte der 62-Jährige nach Angaben der Polizei ein Restaurant in der Nähe des Lindemannplatzes betreten. Als es dort zu Streitigkeiten gekommen sei, habe er die Handgranate gezeigt und damit gedroht, diese zu zünden. Anschließend habe er das Restaurant damit verlassen.

Mann ist polizeibekannt

Die alarmierten Polizisten hätten den «nicht kooperativen» Mann daraufhin in der Nähe angetroffen, hatte die Polizei am Nachmittag mitgeteilt. «Im Zuge des Einsatzes wurden nach dem derzeitigen Stand ein Warnschuss und mindestens ein Schuss auf die Beine des Mannes abgegeben», hieß es. Anschließend sei der Schwerverletzte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht worden. Bei der Durchsuchung «des polizeibekannten Mannes» stießen die Polizisten demnach auch auf ein Messer und eine Flasche Wodka. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.

Entführte Kinder, verfeindete Ex-Ehepartner, angeklagte Promis und frühere Geheimdienstler: Viele Details im Fall Block klingen wie ein übertriebener Krimi. Wie geht der Hamburger Prozess nun weiter?

Ein Hotelgast hat beim Duschen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wegen der ausgiebigen und heißen Dusche rückten fünf Feuerwehrfahrzeuge und 28 Einsatzkräften an.

Sieben Streifenwagen, ein gestohlenes Taxi und ein Hotelgast auf der Flucht: Was die Polizei zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Scharbeutz und Travemünde sagt.

Wegen vorenthaltener Sozialabgaben in Höhe von 98.000 Euro wurden die Inhaberin und der Geschäftsführer eines Freiburger Restaurants zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen des Zolls deckten die jahrelangen Falschmeldungen auf.

Ein jahrelanger Rechtsstreit um ein kostenloses Zimmer im New Yorker Hotel endet mit einer Verurteilung wegen Betrugs. Ein Gast nutzte eine Gesetzeslücke von 1969, um über fünf Jahre mietfrei zu wohnen und zeitweise das Eigentum am gesamten Hotel zu beanspruchen.

Schaukeln in 86 Metern Höhe: Ab Ostern 2026 erhält das Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven mit der „High Swing“ eine neue Attraktion. Das Projekt der Jochen-Schweizer-Tochter Bungee.de zielt auf rund 10.000 Besucher jährlich ab und soll die touristische Anziehungskraft der Seestadt weiter steigern.

Nach einem Brand in einem Restaurant in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Durch das Feuer in dem Restaurant war das darüber liegende Hotel in der Nacht zum Donnerstag evakuiert worden.

In Troisdorf-Spich zerstörte ein nächtliches Feuer ein erst kürzlich eröffnetes Restaurant. Wegen der starken Rauchentwicklung und einer Verpuffung evakuierte die Feuerwehr ein angrenzendes Hotel mit 70 Gästen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Im Zuge von Ermittlungen zu einem Hotelbrand in der Silvesternacht in Leipzig ist ein 42-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Hotelmitarbeiter kam damals ins Krankenhaus.