Mann pinkelt in Flugzeug auf Frau - Airline-Besitzer äußern sich

| War noch was…? War noch was…?

Nachdem ein Mann in einem Air-India-Flugzeug auf eine Mitreisende uriniert haben soll, hat sich die hinter der Airline stehende Tata Group geäußert. Der Fall schmerze ihn und seine Kollegen bei Air India persönlich, sagte der Vorsitzende der Tata Group, Natarajan Chandrasekaran, am Sonntag in einer Mitteilung. «Die Reaktion von Air India hätte viel schneller sein sollen. Wir haben nicht der Situation gerecht gehandelt.»

Ende November soll ein betrunkener Mann während eines Fluges von Neu York nach Delhi auf eine ältere Frau uriniert haben. Eine entsprechende Anzeige bei der Polizei sei erst vergangene Woche erstattet worden, berichteten örtliche Medien. Die Frau habe demnach gesagt, dass ihre Kleider, Schuhe und das Gepäck von Urin durchnässt gewesen seien. Das Kabinenpersonal habe ihr einen Airline-Schlafanzug und Socken gegeben und als alternativen Sitzplatz habe sie statt einem freien Platz in der ersten Klasse einen kleineren Crew-Sitzplatz erhalten.

Der Fall hat in den indischen Medien und auf sozialen Netzwerken für viele entsetzte Reaktionen gesorgt. Die indische Aufsichtsbehörde für die zivile Luftfahrt nannte das Verhalten der Airline «unprofessionell». Auch die Frau und ihre Familie hatten Druck gemacht. Schließlich wandte sich die Firma vergangene Woche an die Polizei.

Der Arbeitgeber des Mannes, das US-Finanzinstitut Wells Fargo, hatte ihn nach eigenen Angaben am Freitag wegen des Vorfalls entlassen. Inzwischen wurde er auch von der Polizei in Bengaluru festgenommen. Von Air India hieß es, dass es eine interne Untersuchung gebe, das betroffene Kabinenpersonal derzeit nicht im Dienstplan berücksichtigt würde und auch die Richtlinien zum Alkoholverkauf an Bord überprüft würden. Sie hätten der Frau zudem den Ticketpreis zurückerstattet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1.200 Menschen im Bikini am Strand – auf Usedom soll ein Weltrekord fallen. Hinter der Aktion steht ein Fahrlehrer und passionierter Bademodensammler - unterstützt von einem Museum aus dem Südwesten.

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Die Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben

In einem Hotel in Hemmingen bei Hannover randaliert ein 39-Jähriger und bedroht sich selbst. Die Polizei schießt auf ihn – doch erst der Einsatz eines Tasers bringt den Mann unter Kontrolle.

Die «Zwergerlbahn» im berühmten Wiener Freizeitpark stammt aus der Nachkriegszeit. Laut dem Betreiber steht hinter dem Unfall kein technischer Defekt, sondern menschliches Versagen.

Im Speisesaal des Hotel Zafiro Rey Don Jaime in Santa Ponça auf Mallorca ist es am Donnerstagabend zu einem teilweisen Einsturz des Bodens gekommen. Wie die Zeitung Diario de Mallorca berichtet, wurden dabei zwei Personen leicht verletzt.

Drei Einschläge an den Fenstern, laute Knalle: Unbekannte beschädigen ein israelisches Lokal in München. Der Staatsschutz ermittelt zu den Hintergründen.

Der SWR startet im April 2026 die Reihe „Hausnummer Lecker“. Sören Anders kocht dabei bei Menschen zu Hause mit den Zutaten, die er in deren Kühlschrank vorfindet.

In einem Hotel in Cochem ist am Mittwoch ein Brand ausgebrochen. Drei Menschen wurden laut Polizei leicht verletzt, die Ermittlungen zur Ursache laufen.

In einem Bielefelder Restaurant droht ein Mann mit einer Kriegswaffe und verlangt Alkohol. Das Landgericht verhängt eine Haftstrafe und ordnet einen Entzug an.

Nach dem Untergang des Restaurantschiffs «Vaterland» in der Marina Lubmin ist das weitere Vorgehen unklar. Das Schiff war am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache vollgelaufen und liegt seitdem auf Grund.