Mann soll mehr als ein Jahr kostenlos in Berliner Hotel gewohnt haben

| War noch was…? War noch was…?

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-jährigen Mann wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug erhoben. Nach Angaben der Behörde soll der Mann über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt haben, ohne die angefallene Rechnung zu begleichen.

Hotelkosten von mehr als 100.000 Euro sollen offen geblieben sein

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, soll der Angeschuldigte im April 2023 ein Hotelzimmer in Berlin-Treptow-Köpenick für sich, seine Begleiterin und zwei Kinder angemietet haben. Dabei habe er wahrheitswidrig angegeben, sein Wohnwagen sei abgebrannt und er leide an Krebs. Zudem soll er erklärt haben, ein Automobilclub werde die Kosten für den Aufenthalt übernehmen.

Nach Angaben der Ermittler verließ der Mann das Hotel im August 2024. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich die offenen Kosten auf mehr als 100.000 Euro belaufen haben. Die Rechnung habe er nicht beglichen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dies bereits bei der Anmietung des Hotelzimmers geplant zu haben.

Festnahme erfolgte im März 2026 auf Grundlage eines Haftbefehls

Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, wurde der Angeschuldigte im März 2026 aufgrund eines Haftbefehls festgenommen. Zwischenzeitlich sei er vom Vollzug der Untersuchungshaft verschont worden. Über die Anklage muss nun das Amtsgericht Tiergarten entscheiden.

Die Informationen stammen aus einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Berlin vom 18. Mai 2026.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In den sozialen Medien setzt eine Initiative von Wiesn-Bedienungen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz auf dem Oktoberfest. Wie die Wiesn-Wirte auf die Initiative blicken.

Accor hat die zehn besten europäischen Metropolen für Reisen mit Hund ermittelt. Analysiert wurden dabei die Kategorien hundefreundliche Unterkünfte, Grünflächen und Freilauf, Gastronomie, Mobilität und ÖPNV sowie medizinische Versorgung.

16 Tage Oktoberfest sind sehr anstrengend. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel hat deshalb direkt im Festzelt einen Ort, an dem er zwischendrin auch mal kurz abschalten kann.

Zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats erinnerten Stadt und Hinterbliebene an die Opfer. Dieses Mal standen auch die Helfer von damals im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Barolo aus dem Piemont gehört zu den berühmtesten Weinen der Welt. Über Nacht bringt ein Diebeskommando Flaschen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro in seinen Besitz. Die Suche läuft.

Von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit bis hin zu Luxus-Hotellerie und Kreuzfahrt: Mit fünf neuen Hochschulzertifikaten erweitert die IST-Hochschule ihr Weiterbildungsangebot.

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.