Nach Brand in Kneipe: Angeklagter Mann tot in Gefängniszelle gefunden

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem wohl absichtlich gelegten Feuer in einer Kneipe in Unterfranken ist der Verdächtige tot in der Untersuchungshaft gefunden worden. Vermutlich habe sich der Mann im Gefängnis das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg mit. Der frühere Lebensgefährte der Kneipenbesitzerin soll das Lokal in Volkach (Landkreis Kitzingen) im Frühjahr angezündet haben. Verletzt wurde niemand.

Die Leiche des Angeklagten soll nun obduziert werden, um die Todesursache zu klären. «Die näheren Todesumstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen», so die Anklagebehörde. Der Prozess gegen den Mann wegen schwerer Brandstiftung hatte Anfang Oktober vor dem Landgericht Würzburg begonnen. Das Verfahren wurde nach seinem Tod nun eingestellt. Über den mutmaßlichen Suizid hatten mehrere Medien berichtet.

Der Verdächtige saß seit Mai in Untersuchungshaft. Wenige Tage nach dem Brand in der Kneipe im April hatten Ermittler den Mann am Gardasee festgenommen. Damals waren an ihm frische Brandverletzungen festgestellt worden. Wenige Tage vor dem Feuer soll die Kneipenwirtin den Mann der gemeinsamen Wohnung verwiesen habe. In den Folgetagen hatte er ihr laut Staatsanwaltschaft gedroht - auch vor Zeugen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.