Nach mehr als 800 Jahren: Londons ältester Fleischmarkt vor dem Aus

| War noch was…? War noch was…?

Dass London eine Stadt ist, die sich konstant verändert, zeigt sich an einem ihrer historischen Orte: Der älteste Fleischmarkt der Stadt steht vor dem Aus. Seit mehr als 800 Jahren wurde an dem Ort Handel betrieben, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. In den kommenden Jahren soll der Smithfield Market geschlossen werden.

Die Markthalle, die auch Touristen gerne empfohlen wird, liegt in der Nähe der St. Paul's Cathedral und des Finanzviertels. Auch der traditionelle Fischmarkt Billingsgate, der heute im östlichen Stadtteil Canary Wharf liegt, soll schließen.

Ursprünglich war ein Umzug beider Märkte weiter nach Osten geplant. Wegen gestiegener Baukosten und der Inflation seien die Umzugspläne nun aber ad acta gelegt worden, meldete PA. Stattdessen soll den Händlern ein Ausgleich gezahlt werden. Sie sollen aber bis mindestens 2028 bleiben können.

Ein Vertreter der Bezirksverwaltung sprach von «enttäuschenden Nachrichten», man verstehe aber den finanziellen Druck, unter dem Investmentprojekte stünden. Die BBC zitierte einen Händler mit den Worten, bald würden die Leute Zutaten nur noch vakuumverpackt kaufen. Die aktuelle Halle war 1868 eröffnet worden. Das Areal im Stadtteil Farringdon soll umgestaltet werden. Es soll unter anderem ein neues Museum entstehen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.