Nationalpark sucht Dünen-Aufpasser

| War noch was…? War noch was…?

Wer im Sommer am Ostseestrand Dünentrampler wieder auf den rechten Weg bringen will, kann sich beim Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft melden. Für Juli und August werden ehrenamtliche Dünenwarte gesucht, wie das Nationalparkamt am Donnerstag mitteilte. Sie sollen im Schutzgebiet unterwegs sein und dabei helfen, Verständnis für die Natur mit ihren Tieren und Pflanzen zu fördern und für ein rücksichtsvolles Verhalten sorgen. Interessierte ab 18 Jahren können sich formlos bewerben.

Immer wieder komme es vor, dass unbedarfte Strandgänger Dünen betreten. Schnell entstünden Trampelpfade, denen andere Unwissende folgten. «Was harmlos aussieht, stellt für die Düne einen großen Schaden dar», erklärte Philipp Rau vom Nationalparkamt. Tritte zerstörten laut Nationalparkamt die kaum sichtbare Schutzschicht. Dabei seien natürliche Dünen an der deutschen Ostseeküste selten. 

Die Bildung höherer und ausgedehnter Dünenfelder erfordere mehrere Voraussetzungen. Zum einen sind den Angaben zufolge auflandige Winde notwendig, die den trockenen Sand vom Vorstrand zu Dünen aufwehen. Auch müsse das Meer stets genügend Sand nachliefern. Es dürfe keine Küstenschutzanlagen oder Baggerungen geben, die diese Naturprozesse aufhalten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.