Niedrigwasser im Rhein: Hotelschiff festgefahren

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Das Niedrigwasser im Rhein hat weitere Folgen: In Bonn hat sich ein Hotelschiff festgefahren. Es liegt seit etwa 7.00 Uhr am Morgen etwa auf Höhe der Bonner Oper quer auf dem Rhein, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach sind 75 Menschen sowie 40 Besatzungsmitglieder an Bord - alle sind unverletzt.

Das Schiff hat sich den Angaben nach beim Anlegemanöver festgefahren und liegt mit der linken vorderen Seite auf einer Sandbank. Es soll heute Nachmittag freigeschleppt werden. Der Schlepper soll gegen 16 Uhr eintreffen. Andere Schiffe können in langsamer Fahrt dennoch in beide Richtungen passieren.

Rheinfähre in Leverkusen fällt aus

Zudem fällt in Leverkusen ebenfalls wegen der niedrigen Pegelstände die Rheinfähre aus. «Wie lange das der Fall sein wird, lässt sich nicht sicher prognostizieren und ist abhängig von der Pegelentwicklung», teilte die Stadt Leverkusen mit. Die Einstellung des Fährverkehrs gilt seit heute. Für das Wochenende werde allerdings ein leicht steigender Wasserstand vorhergesagt.

Auch die Güterschifffahrt ist bereits vom Niedrigwasser betroffen. Die Schiffe müssen wegen des niedrigen Rheinpegels teils mit weniger Last fahren. Andreas Bartel vom Duisburger Hafen «Duisport» sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Die Folge sind geringere Transportmengen pro Schiff und damit steigende Transportkosten entlang der Lieferkette.» Gleichzeitig führe die reduzierte Auslastung dazu, dass für die gleiche Warenmenge mehr Schiffe eingesetzt werden müssen. (dpa)


 

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