Norovirus im Döner-Imbiss - Mehr als 70 Menschen im Münsterland betroffen

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Nach einer auffälligen Häufung von Magen-Darm-Infekten nach dem Besuch eines Imbisses in Oelde im Münsterland gehen die Gesundheitsbehörden von einem Norovirus als Ursache aus. In mehreren Stuhlproben der Erkrankten seien die Viren nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsamt im Kreis Warendorf mit. 

Die einzelnen Lebensmittel, die in dem Döner-Imbiss verkauft und verzehrt worden seien, schieden dagegen wegen unauffälliger Untersuchungsergebnisse als mögliche Infektionsquelle aus, hieß es. 

In der vergangenen Woche hatten sich Meldungen von Magen-Darm-Erkrankungen nach dem Besuch des Imbisses gehäuft. Insgesamt waren demnach mehr als 70 Menschen betroffen. Nach einer gründlichen Reinigung und Desinfektion des Betriebes durfte dieser weiterhin öffnen - eine richtige Entscheidung, wie das Lebensmittelüberwachungsamt nun bekräftigte: Statt auf Lebensmittelhygiene seien die Erkrankungen auf direkten oder indirekten Personenkontakt zurückzuführen.

Noroviren: Häufiger Magen-Darm-Infekt-Auslöser

Noroviren sind eine der häufigsten Ursachen für akute Magen-Darm-Infektionen. Sie sind hochansteckend und verbreiten sich rasend schnell. Meist werden die Erreger über Schmierinfektionen übertragen und können auch nach Abklingen der Beschwerden noch über den Stuhl ausgeschieden werden. Typische Symptome sind plötzlich einsetzendes starkes Erbrechen und Durchfall, häufig begleitet von Übelkeit und Bauchschmerzen. (dpa)


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