Norovirus im Hotel? 57 Gäste im Oberallgäu an Magen-Darm erkrankt

| War noch was…? War noch was…?

In einem Hotel im Landkreis Oberallgäu sind 57 Menschen an einem Magen-Darm-Virus erkrankt. Drei von ihnen kamen in ein Krankenhaus, wie das Landratsamt mitteilte. Die anderen Erkrankten befinden sich demnach weiterhin in dem Hotel im Bad Hindelanger Ortsteil Oberjoch, berichtete eine Sprecherin am Samstag.

Vor Ort kümmerten sich am späten Freitagabend den Angaben zufolge drei Ärzte, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sowie 28 Helfer der Johanniter Unfallhilfe und des Bayerischen Roten Kreuzes um die Betroffenen.

Die öffentlichen Bereiche des Hotels seien umfassend desinfiziert worden. Derzeit sei noch nicht bekannt, ob es sich bei dem Erreger um das hochansteckende Norovirus handele, hieß es.

Die Untersuchung von Stuhlproben wurde der Behörde zufolge durch das Gesundheitsamt veranlasst. Bei weiteren 265 Gästen sei bislang noch keine Erkrankung nachgewiesen worden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.