Ordnungsamt in Viersen macht mutmaßlich illegale Gaststätte dicht

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Die Stadt Viersen hat eine mutmaßlich illegal betriebene Gaststätte in der Innenstadt ausgehoben. Bei einer Kontrolle in der Nacht zum Dienstag hätten Mitarbeiter des Ordnungsdienstes in dem abgemeldeten Lokal mehrere Gäste angetroffen, berichtete die Stadt. «Diese standen an laufenden Spielautomaten, eine Thekenkraft sorgte für die Getränkeversorgung», sagte ein Sprecher. Mehrere Personen hätten versucht, durch versteckte Hinterausgänge zu fliehen. Zusammen mit der Polizei seien die meisten jedoch gestellt worden. Nach dem Fund von Spielutensilien vermutet die Stadt, dass auch illegalem Glücksspiel in den Räumen nachgegangen wurde.

Bei der Kontrolle der Räume fielen Manipulationen an der Strom- und Gasversorgung auf. Ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes erlitt einen Stromschlag, als er sich einem ungesicherten Sicherungskasten näherte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Stromversorgung wurde noch in der Nacht gekappt. Die Feuerwehr veranlasste, dass auch die Gasleitung im Keller unterbrochen wurde. Das Gebäude wurde zunächst versiegelt. Dessen Nutzung wurde bis auf Weiteres untersagt.

Die Stadt stellte außerdem fest, dass in dem Gebäude «eine Vielzahl von Menschen» lebte, ohne dass für Untervermietungen eine Genehmigung vorlag. «Hier laufen aktuell noch Ermittlungen», sagte der Sprecher weiter. Zuvor hatte die «Neue Rhein Zeitung» über den Fall berichtet.


 

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