Polizei verhindert Besetzung von leerer Kneipe in Kreuzberg

| War noch was…? War noch was…?

Polizisten haben in Berlin-Kreuzberg die Besetzung einer leerstehenden Kiezkneipe verhindert. Rund 100 vermummte Menschen, die laut Polizei dem linken Spektrum zuzuordnen sind, versammelten sich Donnerstagnachmittag vor dem früheren Lokal «Meuterei», das vor rund vier Jahren geräumt wurde. Etwa 30 Menschen gelang es nach Polizeiangaben, in das Gebäude einzudringen. Polizisten, die in der Nähe waren, hätten diese jedoch schnell wieder aus dem Haus geholt. Zuvor hatte der RBB berichtet.

200 Menschen protestieren

An einer darauffolgenden Protestkundgebung vor Ort nahmen laut Polizei bis zu 200 Menschen teil. Darunter waren nach den Angaben auch Teilnehmer, die propalästinensische Parolen riefen. Polizisten schritten mehrfach ein.

50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden vorläufig festgenommen. Es werde wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und des Hausfriedensbruchs ermittelt, hieß es. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit rund 230 Beamtinnen und Beamten vor Ort.

«Meuterei» wurde 2021 geräumt

Die linke Kiezkneipe «Meuterei» war im März 2021 vom Gerichtsvollzieher mit Hilfe der Polizei geräumt worden. Die Betreiber hatten sich nach dem Auslaufen des Mietvertrags geweigert, das Haus zu verlassen, unterlagen aber vor Gericht. Die Kneipe galt in der linken Szene als Symbol für die Verdrängung der alternativen Orte in Berlin. Die Räumung wurde begleitet von starkem Protest. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.