Polizei: Wiesn-Kontrollen erfolgreich

| War noch was…? War noch was…?

Die neuen Kontrollen mit Hand-Metalldetektoren an den Eingängen zum Oktoberfest haben sich laut Polizei bewährt - und gleich an den ersten Tagen zu Anzeigen geführt. Bei einem 32-jährigen Besucher aus den USA etwa sei von den Ordnern bei der Einlasskontrolle ein Einhandmesser gefunden worden. 

Der Mann habe das Messer in seiner Hosentasche getragen, berichtete die Polizei. Hinzugerufene Polizeibeamte stellten es sicher. Der Mann habe eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit bekommen - und sei nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro wieder entlassen worden. Ob er dann noch in Feierlaune war und das Fest besuchte, ließen die Beamten offen. 

Verplombtes Rauschgift gefunden

In einem weiteren Fall schlug ein Metalldetektor bei einem 16-Jährigen an. Er hatte Plomben dabei - darin: Kokain. Etwa 13 Gramm hatte er den Angaben nach dabei, außerdem eine Feinwaage. Er habe eine Anzeige wegen illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln bekommen. 

Insgesamt meldete die Polizei bis Sonntag eine niedrige zweistellige Anzahl von Betäubungsmitteldelikten. In 90 Prozent der Fälle habe es sich um Kokain gehandelt. Kiffen war Beamten zufolge zumindest bis Sonntag kein Thema auf dem Fest. Offensichtlich hielten sich die Besucher weitestgehend an das Verbot, das die bayerische Staatsregierung für alle Volksfeste verhängt hat. 

Auch das kommt jedes Jahr vor: Männer die Frauen unter den Dirndlrock filmen. Dieses Mal versuchte es ein 45-jähriger Gast. Die betroffene 32-Jährige und ihre Freundin wandten sich an die Ordner, die wiederum die Polizei riefen. Für den 45-Jährigen gab es eine vorübergehende Festnahme, Anzeige - und dann Entlassung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren tausend Euro. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .