Polizeieinsatz in München: Familienhund lässt Hotelgäste nicht aus dem Zimmer

| War noch was…? War noch was…?

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hotel an der Münchner Maximilianstraße hat am Wochenende einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Mischlingshund verhinderte durch aggressives Verhalten, dass seine Besitzer ihr Zimmer verlassen konnten.

Ressourcenverteidigung führt zu Blockade des Hotelzimmers

Wie die Polizei mitteilte, wählte gegen 23:30 Uhr ein 35-jähriger Hotelgast den Notruf. Die dreiköpfige Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Zimmer in der Altstadt, konnte dieses jedoch nicht mehr verlassen. Ursprung der Situation war der familieneigene Hund, ein Mischling aus Schäferhund und Labrador.

Laut Angaben der Polizei zeigte das Tier eine sogenannte „offensive Ressourcenverteidigung“. Auslöser war demnach Erbrochenes des Hundes, welches dieser gegenüber seinen Besitzern verteidigte. Da sich das Tier direkt vor der Zimmertür positioniert hatte, war der Fluchtweg für die Familie versperrt.

Sicherung durch Diensthundeführer

Mehrere Polizeistreifen rückten zu dem Hotel in der Maximilianstraße aus. Die Situation konnte schließlich durch einen spezialisierten Hundeführer unter Kontrolle gebracht werden. Dieser sicherte den Mischlingshund mit Unterstützung seines Diensthundes. Dem Tier wurde ein Maulkorb angelegt, zudem wurde es angeleint.

Nach Abschluss der Maßnahmen brachte die Polizei den Hund in ein Tierheim. Nach offiziellen Angaben wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit vier Jahren Verzögerung nimmt ein ungewöhnliches Millionen-Projekt Fahrt auf: Ein ausgemusterter Bundeswehr-Airbus wird bei Nacht und Nebel vom Flughafen Hannover in den Serengeti-Park in der Südheide transportiert. Dort soll zum nächsten Sommer ein Restaurant entstehen.

Die Ermittlungen nach einem Tötungsdelikt in einem Gastronomiebetrieb in Rheinfelden führen zur Festnahme eines ehemaligen Angestellten. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Untersuchungen.

Pippi Langstrumpf ist weltberühmt. In Kroatien ist ein Getränk nach dem starken Mädchen mit den abstehenden Zöpfen benannt – und zwar schon seit mehr als 50 Jahren. Nun beginnt ein Rechtsstreit.

Ein ungewöhnliches tierisches Problem beschäftigt die Inhaberin eines Restaurants in Studen in der Schweiz. Ein großer Wels, der in dem betriebseigenen Teich lebt, dezimiert dort den Bestand an Zierenten. Dutzende Hobbyfischer versuchten bereits erfolglos ihr Glück.

Der niedersächsische Landtag wird sich mit der Zukunft des maroden, denkmalgeschützten Leuchtturms «Roter Sand» beschäftigen müssen. Eine Petition für den Erhalt des Denkmals in der Wesermündung erreichte mehr als 5.000 Stimmen - genug für eine Anhörung im Ausschuss. 

Beim Nachfüllen einer Tischlaterne mit Brennstoff ist in einem Restaurant in Jena eine Verpuffung entstanden, bei der drei Menschen teils schwer verletzt worden sind. Nach Angaben der Polizei stand auch der Außenbereich des Lokals kurzzeitig in Flammen.

Der Seniorchef des Hotel Eisvogel in Bad Gögging, Karl Zettl, ist für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigte die Jury Zettls langjähriges Engagement für den Tourismus in Niederbayern sowie seinen Beitrag zur positiven Entwicklung des Kurorts.

Wie kamen die mutmaßlichen Entführer in Kontakt mit der Familie Block? Diese Frage beschäftigt das Landgericht Hamburg derzeit im Prozess. Ein wichtiger Zeuge sagt dazu aus.

Schmeckt wie Fleisch, ist aber keins. Vegane Metzgereien bieten bundesweit pflanzliche Produkte an, die an Schnitzel oder Wurst erinnern - aber aus Weizen oder Erbsen sind. Ist das Kundentäuschung?

Das Ringen um die Genehmigung dauerte: Ende Oktober kann nun der Transport eines alten Bundeswehr-Airbus in den Serengeti-Park in Niedersachsen losgehen. Dort soll zum nächsten Sommer ein Restaurant entstehen.