Polizeieinsatz in München: Familienhund lässt Hotelgäste nicht aus dem Zimmer

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Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hotel an der Münchner Maximilianstraße hat am Wochenende einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Mischlingshund verhinderte durch aggressives Verhalten, dass seine Besitzer ihr Zimmer verlassen konnten.

Ressourcenverteidigung führt zu Blockade des Hotelzimmers

Wie die Polizei mitteilte, wählte gegen 23:30 Uhr ein 35-jähriger Hotelgast den Notruf. Die dreiköpfige Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Zimmer in der Altstadt, konnte dieses jedoch nicht mehr verlassen. Ursprung der Situation war der familieneigene Hund, ein Mischling aus Schäferhund und Labrador.

Laut Angaben der Polizei zeigte das Tier eine sogenannte „offensive Ressourcenverteidigung“. Auslöser war demnach Erbrochenes des Hundes, welches dieser gegenüber seinen Besitzern verteidigte. Da sich das Tier direkt vor der Zimmertür positioniert hatte, war der Fluchtweg für die Familie versperrt.

Sicherung durch Diensthundeführer

Mehrere Polizeistreifen rückten zu dem Hotel in der Maximilianstraße aus. Die Situation konnte schließlich durch einen spezialisierten Hundeführer unter Kontrolle gebracht werden. Dieser sicherte den Mischlingshund mit Unterstützung seines Diensthundes. Dem Tier wurde ein Maulkorb angelegt, zudem wurde es angeleint.

Nach Abschluss der Maßnahmen brachte die Polizei den Hund in ein Tierheim. Nach offiziellen Angaben wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.


 

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