Polizist als «Schwein» bezeichnet - Starbucks feuert Mitarbeiter

| War noch was…? War noch was…?

Die Kaffeehauskette Starbucks hat nach der Beleidigung eines Polizisten in den USA einen Mitarbeiter entlassen. Anstelle seines Namens bekam ein Beamter der Polizei in Kiefer im Bundesstaat Oklahoma das Wort «Schwein» auf seinen Trinkbecher gedruckt - von dem Etikett postete der örtliche Polizeichef Johnny O'Mara ein Foto auf Facebook. Der Verantwortliche für das «beleidigende Wort» sei nicht länger bei dem Unternehmen beschäftigt, erklärte Starbucks am Freitag in einer Mitteilung. «Das ist völlig inakzeptabel.» Das Unternehmen habe sich bei dem Polizisten entschuldigt.

O'Mara sprach von «totaler Respektlosigkeit». Der Polizist habe am Thanksgiving-Feiertag am Donnerstag Kollegen mit Getränken von Starbucks eine Freude machen wollen. «Das bekommt er dafür, dass er nett ist», schrieb O'Mara weiter.

In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten die Polizei und das Unternehmen, in den kommenden Tagen über Möglichkeiten sprechen zu wollen, wie sie zusammen etwas für mehr Höflichkeit, ein besseres Verständnis und Respekt tun könnten.

Vielerorts in den USA gilt das Verhältnis zwischen Bürgern und Polizisten als schwer belastet. Das Misstrauen sitzt tief, insbesondere nach wiederholten Fällen von Polizeigewalt gegen Schwarze. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.