Pornodreh im Hotel: Travellodge will rechtliche Schritte einleiten

| War noch was…? War noch was…?

Die britische Hotel-Kette „Travellodge“ muss sich derzeit mit pikanten Schlagzeilen auseinandersetzen. Ein 28-köpfiges Filmteam hatte sich für einen Pornodreh in das Travellodge-Hotel in Newcastle eingebucht und dort Filmszenen gedreht. Das Management wusste von dem Dreh im Vorfeld nichts und erwägt rechtliche Schritte.

Wie die Dailymail berichtet, mietete das Filmteam ursprünglich für 10.000 britische Pfund in eine nahegelegene Villa mit Whirlpool. Nachdem der Eigentümer sie aufgefordert hatte, die Unterkunft zu verlassen, drohte die Gruppe, im Schnee steckenzubleiben. Spontan sollen sie über das Internet vier Doppelzimmer sowie ein Familienzimmer im Travellodge-Hotel gebucht haben. Die Hintergründe ihres Aufenthalts soll das Filmteam dabei verschwiegen haben.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, blieben die Darstellerinnen allerdings nicht nur auf den gebuchten Zimmern. Sie sollen auch auf den Fluren sowie im Fahrstuhl posiert haben, während Familien für ihren Urlaub anwesend gewesen sein sollen. Das Hotel erfuhr erst von den Aufnahmen, als die Dreharbeiten beendet waren.

Jetzt erwägt Travellodge, rechtliche Schritte gegen die Gruppe einzuleiten. „Wir wurden auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass in einem unserer Hotels ohne unsere Genehmigung und entgegen unseren Buchungsbedingungen gefilmt worden sein soll. Wir waren uns dieser Buchung nicht bewusst, da sie online vorgenommen wurde, ähnlich wie die Millionen von Buchungen, die über unsere Website getätigt werden“, sagte ein Sprecher gegenüber der Zeitung. Außerdem kündigte er Untersuchungen an. Man werde nicht zögern, „künftige Buchungen zu stornieren und rechtliche Schritte einzuleiten, wenn wir glauben, dass eine Person gegen unsere Geschäftsbedingungen verstößt.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.