Restaurant in Flugzeug: Airbus-Transport in Serengeti-Park erneut abgelehnt

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Der geplante Transport eines ausrangierten Flugzeugs der Bundeswehr in den Sergenti-Park beschäftigt weiter die Behörden. Die Region Hannover hat nun erneut einen Antrag des Parks für einen Schwerlasttransport in den Park in den Freizeitpark in der Südheide abgelehnt. Für die Überführung des Rumpfes auf der Straße wären nach einem Fachgutachten allein in der Region über 200 Bäume durch Rückschnitte und mögliche Schädigungen betroffen, hieß es zur Begründung.

«Wir bedauern sehr, dass der Antragsteller nicht vor einem Erwerb des Flugzeuges geklärt hat, ob überhaupt ein Transport durch die zum Teil engen, baumbestandenen Straßen und Ortschaften in der Wedemark und auch im benachbarten Heidekreis rechtlich möglich ist», sagte Umweltdezernent Jens Palandt.

Schon im Oktober vergangenen Jahres hatte es die Region abgelehnt, den Transport zu genehmigen (Tageskarte berichtete). Nun wurde keine naturschutzrechtliche Befreiung für den Transport durch ein Landschaftsschutzgebiet in der Brut- und Setzzeit erteilt.

Der Park hatte den Bundeswehr-Airbus A310 «Kurt Schumacher» gekauft, um aus dem ausrangierten Flieger ein Restaurant zu machen. Die Maschine hatte zuletzt afghanische Ortskräfte und Angehörige nach Hannover gebracht. Ursprünglich war der Transport des Rumpfes über die etwa 50 Kilometer lange Strecke vom Flughafen Hannover in den Tierpark in Hodenhagen im Sommer 2022 geplant. Gegen die aktuelle Ablehnung habe der Park Widerspruch eingelegt und müsse diesen bis Ende Mai 2023 begründen, hieß es. (dpa)


 

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