Restaurant «Kanaan» in Berlin als Inspiration für neue Serie

| War noch was…? War noch was…?

Ein neues Serienprojekt soll die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers erzählen, die in Berlin zusammen ein Restaurant eröffnen. Inspiriert ist der Stoff von den befreundeten Machern des Restaurants «Kanaan» in Prenzlauer Berg, Oz Ben David und Jalil Dabit, wie die Filmproduktionsfirma Traumfabrik Babelsberg mitteilte.

Die Mini-Serie mit dem Titel «Breaking the Binary» ist noch in der Entwicklung. Sie thematisiert die Schwierigkeiten der beiden Protagonisten zwischen gesellschaftlicher Erwartungshaltung, wirtschaftlichem Druck und persönlichen Widersprüchen.

Restaurant «Kanaan» Ziel von Angriffen

An dem Projekt beteiligt sind den Angaben zufolge unter anderem die Autorin und Journalistin Mirna Funk, der in Israel aufgewachsene palästinensische Schauspieler Yousef Sweid («Game of Thrones», «Unorthodox») und der Drehbuchautor und Regisseur Thomas Mielmann.

Die beiden Betreiber des «Kanaan» sind in der jüngeren Vergangenheit immer wieder angefeindet worden. Unter anderem gab es im vergangenen Juli einen Einbruch in das israelisch-palästinensische Restaurant, bei dem Teile der Einrichtung zerstört wurden (Tageskarte berichtete). Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bezeichnete das Restaurantprojekt bei einem anschließenden Besuch als vorbildlich. (dpa)


​​​​​​​

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Schluck aus der falschen Flasche: In einem Schnellrestaurant in Kassel bekam ein Kleinkind Desinfektionsmittel statt Wasser. Die Staatsanwaltschaft ermittelte – was kam dabei heraus?

Ein Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nun hat im Frankfurter Landgericht ein aufwendiger Indizienprozess gegen den 60-Jährigen begonnen.

Ochsenknecht war ohne Verurteilung davongekommen. Das könnte nur ein vorläufiger Schlussstrich gewesen sein: Für die Staatsanwaltschaft ist die Causa rund um eine Hotelrechnung noch nicht erledigt.

Eine aktuelle Analyse bewertet 633 deutsche Rastmöglichkeiten auf Basis von Google-Rezensionen. Während ostdeutsche Bundesländer und inhabergeführte Betriebe Spitzenplätze belegen, bilden Standorte in Ballungsräumen häufig das Ende der Skala.

Mit einem vergifteten Döner soll eine 35-Jährige versucht haben, ihren Stiefvater zu töten. Wegen versuchten Mordes muss sich die Frau nun in einem Berufungsverfahren von Mittwoch an vor dem Landgericht Zwickau verantworten.

Vogel-Schwärme, Hängebrücken, Spinnen: Phobien können stark einschränken - und auch Urlaubsfreude trüben. Wie Betroffene lernen, wieder neue Orte zu entdecken.

Kamelmilch, geräucherter Dattelhonig und Polenta: Mit dieser ungewöhnlichen Eis-Kreation holt Thomas Micolino einen Kreativ-Preis in Las Vegas. Wonach schmeckt denn so ein Eis?

In Thüringen ist wieder Saison für die Bratwurst: Beim traditionellen Angrillen im Bratwurstmuseum Mühlhausen bissen am Samstag nicht nur Ministerpräsident Mario Voigt, Bratwurstkönig Norbert Abt und Wurstkönigin Nicole Schenk in die Thüringer Nationalspeise.

Ferran Adrià hat sich bei Veranstaltungen in Zaragoza zu wirtschaftlichen Herausforderungen in der Gastronomie geäußert. Im Fokus standen fehlende Planung, steigende Kosten und der Einsatz von Technologie.

Die Leonardo Hotel Group nimmt am 28. März an der Earth Hour teil und setzt damit ein Zeichen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Bis 2027 plant das Unternehmen zudem, seine Energieeffizienz um zehn Prozent zu steigern.