Restaurantgast stirbt nach Polizeieinsatz

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Polizeieinsatz mit Pfefferspray ist ein Mann in Hattersheim im Main-Taunus-Kreis gestorben. Dem vorausgegangen war ein medizinischer Notfall in einem Restaurant, bei dem ein Gast augenscheinlich kollabierte.

Nach Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte soll sich der Mann, ein 28-Jähriger aus Hattersheim, ihnen gegenüber aggressiv verhalten haben, weshalb die Polizei zur Unterstützung hinzugerufen wurde. Eine Funkstreife der Polizeistation Hofheim war wenig später vor Ort und musste ebenfalls weitere Unterstützung anfordern.

Nach Angaben der Ermittler leistete der 28-Jährige Widerstand, als die Polizeibeamten seine Identität feststellen wollten. Daraufhin setzten die Polizisten Pfefferspray ein.

Der 28-Jährige wurde bewusstlos und musste durch die Rettungskräfte reanimiert werden. Er wurde in eine Klinik gebracht, wo ihm auch nicht mehr geholfen werden konnte. Seine genaue Todesursache steht noch nicht fest. Geprüft wird nun unter anderem, ob die Leiche rechtsmedizinisch untersucht wird. Unklar ist bisher auch der Grund für sein aggressives Verhalten. Das hessische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Ein Polizist wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt.

Gegen vier Polizeibeamte wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt, was dem LKA zufolge in einem solchen Fall das übliche Vorgehen ist. (Mit Material der dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Aushang gegen Israelis hat für ein Fürther Restaurant keine juristischen Folgen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurden eingestellt. Die rechtliche Prüfung habe ergeben, dass der Straftatbestand nicht erfüllt sei.

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Bei der alljährlichen Neujahrsauktion in Tokio blätterte ein Sushi-Betreiber jetzt eine stattliche Summe hin.

Der frühere Bundesliga-Trainer Alexander Nouri widmet sich künftig einer Burger- statt der Viererkette. Seit Beginn des Jahres 2026 betreibt der ehemalige Fußball-Coach von Werder Bremen und Hertha BSC zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen, wie er der «Süddeutschen Zeitung» erzählte.

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Als Fernsehkoch ist Alexander Herrmann seit Jahren erfolgreich, jetzt steht auch sein Sohn beruflich in der Küche. Was sein Vater davon hält - und wie er seine eigene Rolle dabei sieht.

Nach über zwei Jahren Ungewissheit ist die seit Dezember 2022 verschwundene sogenannte Gin-Kugel im Bodensee wiederaufgetaucht. Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, konnte das Objekt lokalisieren. Dem Fund gingen mehrere erfolglose Suchaktionen der von Gastronomen versenkten Kugel voraus.

Nach Vorwürfen von Tiermisshandlung hat der Europa-Park eine Hundeshow gestrichen. Was der Park, die Tierrechtsorganisation Peta und das Landratsamt dazu sagen.

Mehrere junge Menschen feiern in einem Hotel nahe München - mit Alkohol und Drogen. Für einige Gäste endet der Exzess im Krankenhaus. Ein Jugendlicher überlebt die Party nicht.

Ungewöhnlicher Stopp in Trier: Eine Busfahrerin hat per Telefon ihre Bestellung in einem Imbiss aufgegeben – und legt zur Überraschung der Fahrgäste eine Pause ein. Die Stadtwerke bitten um Entschuldigung.

McDonald's Deutschland tritt als Förderpartner der Initiative Ehrentag bei und widmet seine gesamte Jahreskommunikation 2026 dem Thema bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt soll die Sichtbarkeit von lokalem Ehrenamt gestärkt werden.