Restaurantinhaber angeklagt – Massive Gewalt gegen Teilhaber?

| War noch was…? War noch was…?

Ein Berliner Restaurantbesitzer soll mit Gewalt versucht haben, einen stillen Teilhaber aus dem Geschäft zu drängen. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft dem 44-Jährigen und vier mutmaßlichen Komplizen im Alter von 27 bis 44 Jahren schwere räuberische Erpressung, Freiheitsentziehung und gefährliche Körperverletzung vor und hat Anklage erhoben, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Der Hauptbeschuldigte sowie drei weitere Männer befinden sich in Untersuchungshaft. Vorausgegangen waren laut Staatsanwaltschaft monatelange Ermittlungen. Im November 2022 folgten Durchsuchungen in 13 Privat- und Geschäftsräumen.

Nach den Ermittlungen in der Abteilung Organisierte Kriminalität sollen die Männer den 56-Jährigen über Stunden festgehalten und misshandelt haben. Er sollte seine Geschäftsanteile an sie abtreten und ein Schuldanerkenntnis über fünf Millionen Euro unterzeichnen. Als Grund führten sie eine falsche Beratung an, wodurch dem 44-Jährigen ein Schaden in der Höhe entstanden sei.

Weil sich der Mann weigerte, soll ihm der 44-Jährige schließlich eine Waffe in den Mund geschoben, ein zerbrochenes Glas an seinen Kehlkopf gehalten und angekündigt haben, seinen minderjährigen Sohn zu töten. Der Mann sei erst freigekommen, nachdem er versprochen habe, sein Auto herzugeben und mindestens 39 000 Euro zu zahlen.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft setzten vier der Männer nur einen Tag später die Inhaberin der Namensrechte an dem Restaurant auf ähnliche Art unter Druck. Auch die Frau hätten sie erst in Ruhe gelassen, nachdem diese den Männern ihr Auto überschrieben habe. Ob es bei den mutmaßlichen Tätern einen Bezug zum Clan-Milieu gibt, konnte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht sagen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Feuer in einem Restaurant am Lauterbacher Marktplatz hat mehrere historische Fachwerkhäuser schwer beschädigt. Fünf Gebäude sind nach Angaben der Behörden derzeit unbewohnbar, der Schaden wird auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt.

Im historischen Schloss Wallhausen in Sachsen-Anhalt ist in der Nacht ein Großbrand ausgebrochen. Hotelgäste und Personal konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, mehr als 120 Feuerwehrkräfte sind im Einsatz.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Hotelgastes in Rees haben Ermittler einen 42-jährigen Tatverdächtigen in den Niederlanden festgenommen. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge vor.

Ein 35-jähriger Niederländer ist in einem Hotel in Rees tot aufgefunden worden. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen von einer Gewalttat aus und haben eine Mordkommission eingerichtet.

Vor dem Landgericht Frankfurt hat die Staatsanwaltschaft im Prozess um den tödlichen Sturz einer Frau aus dem 22. Stock eines Hotels lebenslange Haft wegen Mordes beantragt. Die Verteidigung fordert einen Freispruch, das Urteil soll am Freitag fallen.

in Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nach Auffassung der Staatsanwaltschaft handelte es sich dabei um einen Mord.

Kriminelle nutzen echte Buchungsdaten, um Reisende kurz vor dem Urlaub zu täuschen. Wie Urlauber betrügerische Zahlungsaufforderungen erkennen und sich vor den Phishing-Angriffen schützen können.

Ein Mann bucht sich mit Partnerin und zwei Kindern in einem Berliner Hotel ein. Er beklagt einen abgebrannten Wohnwagen und eine schwere Erkrankung. Über ein Jahr bleibt er - ohne dafür zu bezahlen.

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben sich im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach getroffen. Das politische Gespräch und das gemeinsame Dinner fanden im Vorfeld des 26. Deutsch-Französischen Ministerrats statt.

Ein Dachstockbrand im Hotel Continental Park in Luzern hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 Gäste mussten das Hotel verlassen, 120 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude.