Restaurantinhaber erstochen - Verdächtiger in Türkei gefasst

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Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.

Der 36-Jährige steht im Verdacht, am Abend des 12. Februar den Restaurantinhaber im Streit niedergestochen zu haben. Der 41-Jährige war im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Eine Fahndung nach dem Täter war zunächst erfolglos geblieben. 

Hintergrund des Streits sollen Medienberichten zufolge Heiratspläne des 36-Jährigen gewesen sein. Eine Ehe mit einer Familienangehörigen des Restaurantinhabers sei von deren Familie abgelehnt worden.

Nachdem der lebensgefährlich Verletzte ins Krankenhaus gebracht worden war, waren zahlreiche Angehörige vor der Klinik erschienen. Es seien 30 bis 40 Personen einer Großfamilie gewesen, die zu ihm wollten, sagte ein Sprecher der Klinik damals.

Man könne aber nicht so viele Besucher zu einem Patienten lassen, der im Schockraum liege und um sein Leben kämpfe. Nach Angaben der Polizei waren mehr als drei Dutzend Funkstreifenbesatzungen am Krankenhaus im Einsatz. Es sei zu Widerstandshandlungen gekommen. (dpa)


 

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