Sarah Wiener kandidiert nicht mehr fürs Europaparlament

| War noch was…? War noch was…?

Die frühere Fernsehköchin Sarah Wiener hat sich gegen eine erneute Kandidatur für das Europäische Parlament entschieden. «Ich möchte mich gerne intensiver um die gemeinnützige Sarah-Wiener-Stiftung kümmern», erklärte die 61-Jährige in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung. Auch von ihren Anteilen am Bio-Bauernhof Gut Kerkow in Brandenburg trennt sich Wiener nach eigenen Angaben.

Wiener sitzt seit 2019 für die österreichischen Grünen im Europaparlament. Der Kampf gegen industrielle Lebensmittelproduktion und für lokale, nachhaltige Landwirtschaft gehören zu ihren Kernthemen. Vor ihrer politischen Karriere war sie durch Kochsendungen berühmt geworden. Ihre Stiftung unterstützt Kita- und Grundschulkinder beim Thema Ernährung.

Die Europawahl wird vom 6. bis 9. Juni stattfinden. Auf ihre bisherige Zeit in der EU-Politik blickt die Politikerin positiv zurück. «Diese Jahre haben mich gelehrt, wie wichtig es ist, auf Augenhöhe miteinander zu reden, einander Respekt zu zollen, aber auch Respekt einzufordern und unsere demokratischen Werte entschieden zu verteidigen», sagte Wiener. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.