Saunahütte im Alpenhof Murnau ausgebrannt – hoher Sachschaden

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Auf dem Gelände des Fünf-Sterne-Hotels Alpenhof Murnau ist am Sonntag, 1. November 2026, eine Saunahütte ausgebrannt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd entstand ein Sachschaden im höheren fünfstelligen Eurobereich. Die Gäste des angrenzenden Hotels wurden evakuiert, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei vermutet einen defekten Saunaofen als Brandursache.

Gegen 15.55 Uhr meldete der Pächter eines Hotels in der Ramsachstraße in Murnau am Staffelsee den Brand eines Saunahauses. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Hütte bereits in Vollbrand. Wie der Münchner Merkur und der Kreisbote berichten, ereignete sich das Feuer auf dem Gelände des Alpenhofs Murnau in der Ramsachstraße 8.

Die betroffene Sauna stand nach Polizeiangaben frei in einer Saunalandschaft mit insgesamt vier Saunen. Saunagäste waren von dem Brand nicht betroffen. Die Gäste des angrenzenden Hotels wurden in Abstimmung mit der Feuerwehr evakuiert. Auch unter ihnen gab es keine Verletzten.

Fünf Feuerwehren bekämpfen den Brand bis in die Abendstunden

Nach einem Bericht des Kreisboten waren fünf Feuerwehren bis in die Abendstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Bauweise der Saunahütte erschwerte den Einsatz. Auf einem Steinfundament befand sich ein massiver Holzaufbau mit einem erdbedeckten und bepflanzten Dach.

Murnaus Erster Feuerwehrkommandant Florian Krammer erklärte gegenüber dem Kreisboten: „Die Sauna ist aufgrund der Bauweise schwer zu löschen“. Insbesondere die Zwischendecken und das mit Erde gefüllte Dach erschwerten den Zugang zu den Glutnestern.

Die Feuerwehrleute gingen von mehreren Seiten unter Atemschutz gegen die Flammen vor und drangen auch in das Innere der Hütte ein. Nach Angaben des Kreisboten flammte das Feuer wiederholt auf. Bei den Löscharbeiten musste auch ein Bagger eingesetzt werden, um das Dach zu öffnen und die Brandherde erreichen zu können.

Den Einsatzkräften gelang es nach Angaben der Polizei, ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Saunahäuser und den Hotelkomplex zu verhindern.

Kriminalpolizei vermutet defekten Saunaofen als Brandursache

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd beziffert den entstandenen Sachschaden auf einen höheren fünfstelligen Eurobetrag. Eine genauere Schadenssumme wurde zunächst nicht genannt.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Murnau. Noch am Brandort nahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die Ermittlungen auf.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gehen die Beamten von einem defekten Saunaofen als Brandursache aus. Die genaue Ursache sei jedoch noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung lägen derzeit nicht vor.

Die weiteren Ermittlungen erfolgen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.

Der Alpenhof Murnau beschreibt auf seiner Internetseite einen rund 2.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich mit Saunen, Schwimmbecken und Ruhezonen. Dazu gehört auch ein als „Almsaunadorf“ bezeichneter Außenbereich mit drei Saunen und einem rund 100 Quadratmeter großen Ruhehaus. Der Wellnessbereich kann nach vorheriger Buchung auch von externen Tagesgästen genutzt werden.

Welche der Einrichtungen von dem Brand betroffen war, geht aus den bislang vorliegenden Informationen nicht hervor.

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