Schauspieler wegen Feuer Wormser Hotel evakuiert

| War noch was…? War noch was…?

Wegen eines Feuers in einem Handyladen mussten rund 60 Gäste des darüberliegenden „Hotel am Dom“ in Worms evakuiert werden – darunter auch die Schauspieler Caroline Beil und Bürger Lars Dietrich. Nun nimmt die Polizei die Rauchmelder in den Blick.

Nach dem Brand in einem Handyreparaturladen mit angrenzendem Hotel in Worms laufen die Ermittlungen zur Ursache. Dabei würden alle strafrechtlich relevanten Aspekte einbezogen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. „Dazu gehören auch Hinweise auf Mängel im baurechtlichen Brandschutz des Hotels und möglicherweise nicht vorschriftsmäßig verbaute oder nicht funktionsfähige Rauchmelder.“

Auch die Schauspielerin Caroline Beil, die wie ihr Kollege Bürger Lars Dietrich in dem Hotel übernachtet hatte, bestätigte gegenüber der Bild-Zeitung, dass es in der Nacht keinen Alarm gegeben habe. „Im Hotel ging kein Feueralarm, es gab auch keine Rauchmelder. Ich war im zweiten Stock. Nach dem Feuer-Knall habe ich aus dem Fenster meines Zimmers geschaut und gesehen, dass unter uns alles in Flammen stand. Die Funken flogen. Ich habe die Feuerwehr angerufen, bin dann raus in den Flur““, so die Schauspielerin. Sie entkam schließlich durch den Notausgang, während ihr Kollege aus einem Fenster im ersten Stock gesprungen sei. Anschließend wurden die Schauspieler gemeinsam mit den anderen betroffenen Gästen im Wormser Amtsgericht untergebracht.

Laut SWR wurden insgesamt 60 Hotelgäste evakuiert. Achtzehn Gäste wurden noch vor Ort medizinisch behandelt. Sieben von ihnen wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Das Hotel ist laut Polizei aktuell nicht bewohnbar. Wie hoch der Gesamtschaden ist, ist noch unklar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.