Schweden tanzt in der Kneipe - Alte Regel wird abgeschafft

| War noch was…? War noch was…?

Schweden schafft eine fast 70 Jahre alte Regel ab, die so manches spontane Tänzchen in Kneipen oder Diskotheken erschwert hat. Zum 1. Juli wird eine Genehmigungspflicht aufgehoben, die seit 1956 vorschreibt, dass Bars, Restaurants und Nachtclubs in Schweden eine Erlaubnis benötigen, damit ihre Gäste tanzen dürfen.

Bislang mussten Barbesitzer demnach eingreifen, wenn etwa an der Theke spontan getanzt wurde - taten sie das nicht, konnten sie ihre Ausschankerlaubnis einbüßen. Viele betrachteten die Regelung als altmodisch und unnötig bürokratisch. Das schwedische Parlament in Stockholm billigte am Mittwoch auf Vorschlag der Regierung, dass diese Regelung nun abgeschafft wird.

Künftig reicht es für Veranstalter aus, wenn sie Tanzveranstaltungen der Polizei mündlich und kostenfrei melden. Für Tanzveranstaltungen an öffentlichen Plätzen wie Parks braucht man dagegen weiterhin eine Genehmigung. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.