Schweizer Hotel schließt wegen schlechter Google-Bewertungen

| War noch was…? War noch was…?

Weil ein Schweizer Hotel dauerhaft schlechte Bewertungen bei Google bekam, zogen die Eigentümer jetzt die Reißleine. Sie schlossen den Betrieb und schickten den Pächter in Rente. Das „Hotel Raben“ soll laut Medienberichten mit einer Durchschnittsbewertung von 2,8 Sternen das am schlechtesten bewertete Hotel im Kanton Aargau sein.

Die Liste der Beschwerden, die ehemalige Gäste des „Hotel Raben“ in ihren Google-Bewertungen teilten, ist lang: Mücken im Badezimmer, Zigarettenrauch, defekte Tapeten und braune Streifen in den Bettdecken. Ein Nutzer hatte bereits vor drei Jahren kommentiert: „Dieses Hotel sollte geschlossen werden“. Die Eigentümer des Hotels waren jetzt offenbar der gleichen Meinung und stellten den Betrieb mit sofortiger Wirkung ein, wie „Blick“ berichtet. Die Eigentümergemeinschaft veranlasste ein Treffen, bei dem der Geschäftsführer in den Ruhestand geschickt wurde. Das Inventar sei ihm abgekauft worden, heißt es in dem Bericht weiter.

Angeblich soll der ehemalige Pächter ebenfalls bereits geplant haben, den Hotelbetrieb im kommenden Sommer einzustellen, weil er aufgrund der Corona-Pandemie mit finanziellen Problemen sowie Gesundheitsproblemen konfrontiert gewesen sei. Die Eigentümerschaft plant nun, das Hotel an einen neuen Pächter zu übergeben. In der Zwischenzeit sollen die zehn Hotelzimmer an Langzeitaufenthalte vermietet werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als zwei Wochen mietet ein Mann ein Hotelzimmer in Sachsen-Anhalt. Er macht es sich gemütlich. So sehr, dass nun die Polizei ermittelt.

Auf dem Neujahrsempfang 2026 der Hamburger Block-Gruppe hat sich Firmenchef Eugen Block zum Sorgerechtsstreit um seine Enkelkinder geäußert. Der Hamburger Gastronom Eugen Block hofft weiter auf die Hilfe der Justiz.

Ein Aushang gegen Israelis hat für ein Fürther Restaurant keine juristischen Folgen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurden eingestellt. Die rechtliche Prüfung habe ergeben, dass der Straftatbestand nicht erfüllt sei.

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Bei der alljährlichen Neujahrsauktion in Tokio blätterte ein Sushi-Betreiber jetzt eine stattliche Summe hin.

Der frühere Bundesliga-Trainer Alexander Nouri widmet sich künftig einer Burger- statt der Viererkette. Seit Beginn des Jahres 2026 betreibt der ehemalige Fußball-Coach von Werder Bremen und Hertha BSC zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen, wie er der «Süddeutschen Zeitung» erzählte.

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Als Fernsehkoch ist Alexander Herrmann seit Jahren erfolgreich, jetzt steht auch sein Sohn beruflich in der Küche. Was sein Vater davon hält - und wie er seine eigene Rolle dabei sieht.

Nach über zwei Jahren Ungewissheit ist die seit Dezember 2022 verschwundene sogenannte Gin-Kugel im Bodensee wiederaufgetaucht. Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, konnte das Objekt lokalisieren. Dem Fund gingen mehrere erfolglose Suchaktionen der von Gastronomen versenkten Kugel voraus.

Nach Vorwürfen von Tiermisshandlung hat der Europa-Park eine Hundeshow gestrichen. Was der Park, die Tierrechtsorganisation Peta und das Landratsamt dazu sagen.

Mehrere junge Menschen feiern in einem Hotel nahe München - mit Alkohol und Drogen. Für einige Gäste endet der Exzess im Krankenhaus. Ein Jugendlicher überlebt die Party nicht.