Siebenschläfer hält Regensburger Uni-Cafeteria weiter geschlossen

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Die Cafeteria Sport an der Universität Regensburg bleibt wegen eines anhaltenden Siebenschläferbefalls geschlossen. Die seit dem 20. Juli 2026 geltende Schließung dauere auch zum Start des Wintersemesters an, berichtet die Mittelbayerische am 13. Oktober. Das Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) erklärt auf seiner Informationsseite, die erforderlichen Hygienestandards könnten unter den gegebenen Umständen nicht dauerhaft sichergestellt werden.

Trotz seit Monaten laufender Bemühungen habe bislang keine dauerhafte Lösung erreicht werden können, teilt das Studierendenwerk mit. Ein Termin für die Wiedereröffnung wird dort nicht genannt.

Studierendenwerk berichtet von wiederholten Verunreinigungen nach der Reinigung

Gegenüber Bild schildert Nicolas Müller, Sprecher des Studierendenwerks, die bisherigen Reinigungsversuche. Mehrere gründliche Grundreinigungen hätten das Problem nicht beseitigt. „Am nächsten Tag tauchten immer wieder im Ausgabebereich die Hinterlassenschaften auf“, zitiert ihn die Zeitung in ihrem Bericht vom 15. Oktober.

Nach Angaben von Bild habe auch ein von der Universitätsleitung beauftragter Kammerjäger den Siebenschläfer bislang nicht vertreiben können. Eine Mitarbeiterin der Cafeteria habe das Tier fotografiert, als es tagsüber auf einem Kantinenwagen unterwegs gewesen sei.

Das Studierendenwerk verweist seinerseits auf erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen, die es für den Betrieb der Cafeteria eingesetzt habe. Es bedauere die Entscheidung zur Schließung. Ausschlaggebend seien die nicht dauerhaft sicherzustellenden Hygienestandards für einen ordnungsgemäßen Lebensmittelbetrieb.

Bild nennt Cafeteria im Bereich Chemie als Ausweichmöglichkeit

Die betroffene Cafeteria liegt im Gebäude des Sportzentrums der Universität Regensburg am Biopark 12. Als sogenannte Ausgabemensa gehört sie zu den Einrichtungen, in denen nach Angaben des Studierendenwerks täglich zwei warme Gerichte angeboten würden. Speisen und Preise orientierten sich am Mensaangebot, einschließlich vergünstigter Preise für Studenten und Mitarbeiter.

Bild berichtet, mehrere Hundert Studenten müssten wegen der Schließung zur Mittagsverpflegung auf eine andere Cafeteria ausweichen. Die Einrichtung im Bereich Chemie sei etwa zehn Gehminuten entfernt.

Mit dem Mensaangebot in den Cafeterien verfolgt das Studierendenwerk nach eigener Darstellung das Ziel, Wartezeiten in den Mensen zu verkürzen und zusätzliche, teilweise näher gelegene Möglichkeiten zur Mittagsverpflegung anzubieten.

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