Sprung vom Park-Inn-Hotel in Berlin: Zwei Anzeigen für Extremsportler

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Der britische Extremsportler Georg King-Thompson hat am Wochenende für Aufsehen in Berlin gesorgt. Der 23-Jährige hatte sich mit einem Gleitschirm vom 125 Meter hohen Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz in die Tiefe gestürzt und die Aktion gefilmt. 

Als die Polizei am Hotel ankam, war der Brite schon verschwunden. Es sei schon immer sein großer Traum gewesen, mit dem Gleitschirm von einem hohen Berliner Gebäude zu springen, erklärte er später der B.Z. Zuvor habe er sich zwei Monate lang mit Sprüngen von Windrädern im Umland vorbereitet. Sein Ziel war die Landung auf dem Kaufhof-Dach ohne sich in den Oberleitungen der Tram am Alex zu verfangen.

Am Absprungort auf dem Hoteldach hatte es offenbar kaum Hindernisse für den waghalsigen Stunt gegeben. Von Sicherheitskräften unbemerkt sei er auf das Dach des Hotels gelangt, die Tür sei offen gewesen. Seine Fluchtroute führte ihn nach dem Sprung über eine Feuertreppe des Kaufhauses. 

Wie er anschließend mitteilte, wollte er mit der Aktion nicht die Polizei verärgern. Zwei Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung kommen nun trotzdem auf ihn zu. 


 

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