Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tod von Tourist in Italien

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Dabei sei die Leiche äußerlich untersucht worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mosbach. Dies sei generell vorgeschrieben bei einer geplanten Feuerbestattung. Italienischen Medienberichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte. Zuvor hatten «Fränkischen Nachrichten» und «SWR» berichtet.

Auch der Vater des 35-Jährigen hatte Ende April Fisch gegessen. Er zeigte ähnliche Symptome, überlebte jedoch. Die Staatsanwaltschaft Verona habe Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen, berichtete die italienische Online-Zeitung «Qui brescia». Bereits in Italien war die Leiche obduziert worden. Die Ergebnisse sind der Staatsanwaltschaft Mosbach allerdings bislang nicht bekannt. Um an diese Informationen zu gelangen, leitete die Behörde ein Rechtshilfeersuchen ein.

Die Angehörigen wurden laut Staatsanwaltschaft zu den Umständen des Todes befragt. Die Ermittlungen zur konkreten Todesursache in Deutschland und Italien laufen weiterhin. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In den sozialen Medien setzt eine Initiative von Wiesn-Bedienungen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz auf dem Oktoberfest. Wie die Wiesn-Wirte auf die Initiative blicken.

Accor hat die zehn besten europäischen Metropolen für Reisen mit Hund ermittelt. Analysiert wurden dabei die Kategorien hundefreundliche Unterkünfte, Grünflächen und Freilauf, Gastronomie, Mobilität und ÖPNV sowie medizinische Versorgung.

16 Tage Oktoberfest sind sehr anstrengend. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel hat deshalb direkt im Festzelt einen Ort, an dem er zwischendrin auch mal kurz abschalten kann.

Zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats erinnerten Stadt und Hinterbliebene an die Opfer. Dieses Mal standen auch die Helfer von damals im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Barolo aus dem Piemont gehört zu den berühmtesten Weinen der Welt. Über Nacht bringt ein Diebeskommando Flaschen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro in seinen Besitz. Die Suche läuft.

Von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit bis hin zu Luxus-Hotellerie und Kreuzfahrt: Mit fünf neuen Hochschulzertifikaten erweitert die IST-Hochschule ihr Weiterbildungsangebot.

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.