Starbucks-Mitarbeiter verklagen Unternehmen wegen neuer Kleiderordnung

| War noch was…? War noch was…?

Mitarbeiter von Starbucks in den US-Bundesstaaten Illinois, Colorado und Kalifornien haben Klage gegen das Unternehmen eingereicht. Sie machen geltend, die neue Kleiderordnung sei rechtswidrig, da die Mitarbeiter die Kosten für die erforderliche Kleidung selbst tragen mussten und nicht entschädigt wurden.

Die Sammelklagen, die vor staatlichen Gerichten in Illinois und Colorado sowie bei der California Labor and Workforce Development Agency eingereicht wurden, argumentieren, dass Unternehmen verpflichtet sind, Mitarbeiter für Ausgaben zu entschädigen, die „primär dem Arbeitgeber zugutekommen“. In Colorado wird zudem geltend gemacht, dass staatliches Recht es Arbeitgebern untersagt, Mitarbeitern ohne deren schriftliche Zustimmung Ausgaben aufzuerlegen. Diese rechtlichen Schritte folgen auf einen organisierten Streik im Mai, bei dem gewerkschaftlich organisierte Baristas gegen die Durchsetzung der Kleiderordnung ohne Tarifverhandlungen protestierten.

Kleiderordnung als Teil einer strategischen Neuausrichtung

Die aktualisierte Kleiderordnung wurde am 12. Mai eingeführt und schreibt vor, dass die Baristas „einfarbige schwarze kurz- oder langärmelige Crewneck-, Polo- oder Hemden sowie Hosen in Khaki, Schwarz oder blauem Denim“ tragen müssen. Das Unternehmen gab an, diese Maßnahme diene dazu, den visuellen Fokus auf die grüne Schürze zu lenken. Als Teil dieser Änderung erhielten Mitarbeiter zwei gebrandete T-Shirts kostenlos.

Diese Neuerung ist Teil einer umfassenderen Liste von Initiativen, die unter der Leitung von CEO Brian Niccol umgesetzt werden. Niccol, der vor einem Jahr antrat, hat die Aufgabe, negative Verkaufs- und Verkehrszahlen umzukehren. Zu den weiteren Maßnahmen gehören eine Vereinfachung der Speisekarte, eine verbesserte Kundenerfahrung und der Einsatz von mehr Personal.

Starbucks verteidigt Personalpolitik

Ein Sprecher von Starbucks erklärte gegenüber Nation's Restaurant News, die Fakten würden zeigen, dass die Initiative „Back to Starbucks“ die Erfahrung für Kunden und Partner verbessere. „Die Fluktuation bei den Mitarbeitern im Einzelhandel ist auf Rekordtiefs und beträgt etwa die Hälfte des Branchendurchschnitts. Mehr Partner bekommen die Schichten, die sie sich wünschen. Und mehr Partner als je zuvor empfehlen Starbucks als einen großartigen Arbeitsplatz.“

Der Sprecher ergänzte, dass das Unternehmen mit seiner 500-Millionen-Dollar-Investition in den „Green Apron Service“ für größere Belegschaften sorge, unterstützt durch neue Technologien. Abschließend betonte er: „Wir sind bestrebt, weiterhin der beste Arbeitgeber im Einzelhandel zu sein. Angestellte im Stundenlohn verdienen durchschnittlich 30 US-Dollar pro Stunde an Lohn und Sozialleistungen, einschließlich kostenlosem Studium, umfassender Gesundheitsversorgung und bis zu 18 Wochen bezahlten Familienurlaub für Teilzeitarbeit.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.