Streit um Hotelrechnungen – Prozess gegen Jimi Blue Ochsenknecht am 22. August

| War noch was…? War noch was…?

Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht muss am 22. August wegen mutmaßlichen schweren Betrugs in Österreich vor Gericht. Der Prozess rund um eine unbezahlte Hotelrechnung soll innerhalb einer Stunde am Landgericht Innsbruck über die Bühne gehen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zuvor hatte die «Tiroler Tageszeitung» über den Termin berichtet.

Der 33-jährige Sohn des Schauspielers Uwe Ochsenknecht und dessen früherer Ehefrau Natascha hatte Ende 2021 in einem Hotel in Tirol mehrere Tage lang einen Geburtstag gefeiert und soll die Rechnung von knapp 14.000 Euro trotz mehrfacher Ermahnung, Ratenzahlungsangeboten und Gerichtsverhandlungen nicht gezahlt haben.

Justizprobleme auch Thema in Ochsenknechts-Serie

Ochsenknecht war Ende Juni nach der Landung am Hamburger Flughafen vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen ihn lag ein internationaler Haftbefehl vor. 

Im Juli wurde er in einem mehrtägigen Transport mit Zwischenstopps nach Innsbruck überstellt, wo er gegen Kaution freigelassen wurde. Nach Angaben des Landesgerichts Innsbruck hatte Ochsenknecht der Haftrichterin erklärt, dass er für die Angelegenheit die Verantwortung übernehme. Zum Tatverdacht äußerte er sich demnach nicht.

Mittlerweile wurde die offene Rechnung beglichen. Aktuell lebt Ochsenknecht bei seiner Schwester Cheyenne in Österreich, wie sie im Rahmen einer Podcast-Aufzeichnung im RTL-Interview sagte. 

Jimi Blue Ochsenknechts Festnahme und Auslieferung nach Österreich werden auch in der Serie der Schauspieler-Familie Thema. Die Dreharbeiten für den zweiten Teil der vierten Staffel von «Diese Ochsenknechts» starteten im März und laufen bis September. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.