Travemünde: Drei Menschen stürzen aus Maritim-Hotel - Polizei vermutet Suizid

| War noch was…? War noch was…?

Drei Menschen sind am Montag aus einem Maritim-Hotel in Travemünde gestürzt und ums Leben gekommen. Derzeit gehe die Polizei von einem Suizid der zwei Frauen und des Mannes aus, sagte ein Sprecher. Weitere Details sowie Hintergründe zur Tat lägen derzeit noch nicht vor. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Augenzeugen zufolge seien die Personen am Vormittag aus einem Fenster des 119 Meter hohen Hochhauses gesprungen – angeblich aus einem der höheren von insgesamt 36 Etagen, hieß es laut Medienberichten. Die Polizei war gegen 10.30 Uhr über den Vorfall an dem sowohl von Hotel-Gästen als auch von Eigentümern und Mietern bewohnten Wahrzeichens der Lübecker Bucht informiert worden. Neben Polizei und Kripo sei zudem der Rettungsdienst im Einsatz gewesen, hieß es weiter.

Nach BILD-Informationen soll es sich um drei Erwachsene aus Lübeck, zwei Frauen und einen Mann, handeln. Nähere Angaben zur Identität machte die Polizei nicht. 

Weitere Details, wie das Alter und in welchem Verhältnis die Toten zueinander standen, veröffentliche die Polizei derzeit aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht, so Polizeisprecher Seidel.

Der Betrieb im Hotel laufe weiter, so Maritim-Direktor Thomas Liedl. Den Gästen und dem Personal gehe es den Umständen entsprechend gut.

„Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.